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SUMMARY:Protest gegen AfD und Alice Weidel in Neu-Isenburg
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SUMMARY:Der Kampf um die Erinnerung – Lena Sarah Carlebach spricht über Gedenkarbeit heute
DESCRIPTION:Vor 80 Jahren\, am 11. April 1945\, erhoben sich die Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald gegen ihre Unterdrücker. Sie entwaffneten die SS-Wachen\, wenig später erreichten US-Truppen die Baracken. Einer der Gefangenen\, die am Aufstand teilnahmen\, war der Kommunist Emil Carlebach\, der bis dahin elf Jahre Lager und Haft überlebt hatte.\nSeine Enkelin Lena Sarah Carlebach engagiert sich im Studienkreis Deutscher Widerstand und in vielen anderen Formen der Erinnerungsarbeit. Doch wie kann erinnert werden\, wenn die letzten Zeitzeugen gestorben sind? Was lässt sich lernen für heute aus dem Leben von Emil Carlebach\, der 1945 einer der Gründer der „Frankfurter Rundschau“ war und 1947 die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN)“ mit ins Leben rief?\nÜber diese und andere Fragen spricht der Autor Claus-Jürgen Göpfert mit Lena Sarah Carlebach. Sie hat sich in ihrer Psychologie-Masterarbeit an der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Thema „Von Generation zu Generation – Welche Auswirkungen haben Verfolgungserfahrungen im Nationalsozialismus auf die nächste Generation?“ befasst. \nVeranstalter: Club Voltaire\, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen und VVN-BdA Frankfurt\nLink: https://www.club-voltaire.de/veranstaltungen/
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SUMMARY:Antifaschistische Filmreihe: Die Eiserne Mauer – The Iron Wall (Palästina 2006\, R: M. Alatar\, 53 Min.)
DESCRIPTION:Der Regisseur Mohammed Alatar schildert aus palästinensischer Sicht die Entwicklungsgeschichte des israelischen Siedlungsprogramms in den besetzten Gebieten und die Auswirkungen der „Trennungsmauer“. Wenngleich von der israelischen Regierung Sicherheits-Zaun genannt\, hat sie weniger mit Sicherheit zu tun\, als vielmehr damit\, die Siedlungen und unrechtmäßige Landnahme als unverrückbare Fakten zu etablieren. Im Film kommen Israelis und Palästinenser zu Wort\, und Zusammenhänge werden in ihrer historischen Dimension deutlich.\nDer Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit H.Ch. Stoodt.\nDie Filmreihe wird veranstaltet von: VVN-BdA Frankfurt\, A.N.P.I. Frankfurt\, Dritte Welt Haus; in Kooperation mit: Elferclub\nDas komplette Programm für die Veranstaltungsreihe im Winter 2024/25: KLICK
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SUMMARY:Bundesweite Kundgebung: Es ist 5 vor 12! – Wähl Liebe!
DESCRIPTION:Wir blicken mit großer Sorge auf die kommende Bundestagswahl. Denn die gesellschaftliche und politische Lage ist in einer Weise in Veränderung\, in der insbesondere Minderheiten immer weiter unter Druck geraten und die für viele konkrete körperliche\, psychische und rechtliche Gefahr bedeutet. Der Ton wird immer rauer\, rechtsextreme Parteien werden immer stärker und wir alle wissen: Aus Worten können schnell Taten folgen. Die Wahlkämpfe in Brandenburg\, Thüringen und Sachsen haben uns gezeigt\, wie hasserfüllt die Rhetorik von Teilen des politischen Spektrums\, insbesondere von der AfD\, mittlerweile geworden ist und wie menschenverachtend diese Menschen denken und handeln\, die eine Woche später auf den Wahlzetteln unserer Republik abgedruckt sind. Es ist wieder Zeit\, sich dem entgegenzustellen und unmissverständlich klarzumachen\, was wir von Nazis\, Rechtsextremisten\, billigen Opportunisten\, Demagogen und Brandstiftern halten\, die unser Land vergiften wollen mit ihrem Hass.\nWir stehen klar auf der Seite der liberalen Demokratie und deshalb fordern wir dich auf\, dich unserer Bewegung anzuschließen. Du kannst am 15.02.25 auf dem Römerberg ein Teil der deutschlandweiten Aktion anlässlich der Bundestagswahl sein\, die vom CSD Deutschland initiiert wurde. Unter dem Motto \,\,Wähl Liebe‘‘ wollen wir die Menschen animieren\, ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel keinen Haken hinzuzufügen und sich stattdessen für Zusammenhalt\, Weltoffenheit und Liebe zu entscheiden.\nLass uns zusammen einen Schutzschild bilden und die Demokratie gemeinsam verteidigen. Gemeinsam sind wir stärker als jede*r für sich allein. Uns alle verbindet mehr als uns trennt!\nEs ist an der Zeit\, uns zusammenzutun! Es ist Zeit\, unsere Stimme zu erheben!
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SUMMARY:antifa Erzählcafé: Führung durch die Ausstellung „Frag nach!“ im Deutschen Exilarchiv 1933-1945
DESCRIPTION:In enger Zusammenarbeit mit dem Zeitzeugen Kurt S. Maier und der Zeitzeugin Inge Auerbacher sind im Deutschen Exilarchiv 1933-1945 zwei digitale interaktive Interviews entstanden\, die sich mit den Erfahrungen antisemitischer Verfolgung sowie des Exils seit 1933 beschäftigen.\nKurt S. Maier und Inge Auerbacher haben bereits im Kindesalter Ausgrenzung und Verfolgung durch die Nationalsozialisten erlebt. Beide Familien mussten sich im Exilland USA ein neues Leben aufbauen.\nDie Führung durch die Ausstellung übernimmt Frau Dr. Nübling. Sie thematisiert anhand der beiden Biografien den Nationalsozialismus und die Erfahrung des Exils. Sie lädt dazu ein\, den Bogen in unsere heutige Lebenswirklichkeit zu spannen: zu gegenwärtigen Erfahrungen von Ausgrenzung und Antisemitismus\, Migration und Neuanfang.\nIm Zentrum stehen die digitalen interaktiven Interviews mit der Möglichkeit\, Fragen an Inge Auerbacher und Kurt S. Maier zu stellen. Die Zeitzeugnisse sind in Lebensgröße im Raum zu sehen und schaffen so eine neue Form der Interaktion und der Begegnung.\nDaneben bietet die Ausstellung weitere spannende Zugänge: Animierte Graphic Novels führen in die Lebensgeschichte der Zeitzeug*innen ein. Persönliche Fotografien und Dokumente\, interaktive Elemente und audiovisuelle Medien bilden vielfältige Anknüpfungspunkte\, die Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen zum Nachdenken und zur Beteiligung einladen. \nEintritt frei\nAnmeldung erbeten bis 18.02.2025 an frankfurt@vvn-bda.de oder telefonisch unter 01632577690.
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SUMMARY:Blanka Zmigrod – Unvergessen!
DESCRIPTION:In der Nacht vom 22. auf den 23. Februar 1992 wurde Blanka Zmigrod\, eine Holocaust-Überlebende\, auf dem Heimweg zur ihrer Wohnung im Frankfurter Westend von einem schwedischen Neonazi erschossen. Am Tag der Bundestagswahl rufen wir dazu auf\, ihrer zu gedenken.\nNeonazistische Morde werden seit jeher in Deutschland bagatellisiert und Betroffene dem Vergessen überlassen – von NSU über Halle und Hanau bis zu dem Mord an Walter Lübke. Die Erinnerung muss meist erkämpft werden. Das zeigt auf besonders schockierende Weise das jahrelange Fehlen eines Gedenkens an Blanka Zmigrod.\nMit der Normalität einer Partei im Bundestag\, die das rechte mörderische Potential in ihren Reihen fördert\, bekommen die jahrelangen Losungen zum Gedenken an Opfer neonazistischer Gewalt schreckliche Aktualität. Die Normalisierung von völkisch-nationalistischer Ideologie\, offenem Rassismus sowie Teile des immer offener auftretenden Antisemitismus sind das Resultat des stattfindenden Rechtsrucks.\nSeit dem Prozess gegen den Täter 2017 forderten Antifaschist*innen die Umbenennung des Kettenhofwegs in Blanka-Zmigrod-Straße\, sowie die Aufnahme des Mordfalls in die Statistik zu rechter Gewalt. Auf Bestreben Ruben Gerczikows wurde im Jahr 2022 eine Gedenktafel an der Kreuzung installiert\, die mit einem Zitat Zmigrods an diese erinnert: „Meine Genugtuung\, für das\, was mir die Nazis angetan haben\, ist zu überleben und so gut und so lange wie möglich zu leben.“ Blanka Zmigrod unvergessen! \nLink: http://initiative-siebter-oktober.org/blanka-zmigrod-unvergessen/
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SUMMARY:Public Screaming – Die andere Wahlparty
DESCRIPTION:Wie fühlst du dich beim Gedanken an die Wahlergebnisse am 23.02.? \nSchon jetzt ist klar: Das Ergebnis wird herausfordernd für alle\, die sich in Deutschland für eine inklusive und plurale Demokratie einsetzen. Am Wahlabend wird es reichlich Gründe für Wut\, Fassungslosigkeit oder Trauer geben. Das KoalaKollektiv lädt dazu ein\, mit diesen Gefühlen nicht alleine zu bleiben: Das Public Screaming gibt Raum für Emotionen und bietet neue Handlungsperspektiven. Und es wird auch gefeiert – trotz allem.\nIn fünf Räumen auf zwei Etagen verschmelzen interaktive Installationen und Party. Mit einem DJ-Set von Jaraya und Febi (GGVybe). \nSonntag 23.2.25\, 17-23 Uhr\, Mousonturm \n– Pay as you can – \nDas Public Screaming findet im Rahmen von heimaten statt und ist eine Initiative zur Bundestagswahl des Haus der Kulturen der Welt (HKW)\, Berlin\, kuratiert von Ibou Diop und Max Czollek.
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