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SUMMARY:81. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald – Wir fahren hin!
DESCRIPTION:Wir fahren mit einem Bus zur Gedenkstätte Buchenwald\, um dort an den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 81. Jahrestags der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald teilzunehmen. Wir empfehlen\, sich dem Stationen-Rundgang GESCHICHTE. BEWUSST. MACHEN\, anzuschließen. Er beginnt um 12:00 Uhr am ehemaligen kleinen Lager und dauert bis 13:15 Uhr. Um 13:30 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung der Gedenkstätte Buchenwald und des Internationalen Komitees Buchenwald Dora und Kommandos auf dem ehemaligen Appellplatz. Danach kann die Gedenkstätte noch weiter erkundet werden. Gegen 17:00 Uhr fahren wir zurück nach Frankfurt am Main\, Ankunft gegen 20:00 Uhr\, Gewerkschaftshaus.\nProgrammangebote am Sonntag\, 12. April 2026 in der Gedenkstätte Buchenwald:\n12:00 Uhr: Stationen-Rundgang\, ab ehemaliges kleines Lager\n13:30 Uhr: Appellplatz\, Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Selbstbefreiung mit Kranzniederlegung \nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Spende ist erwünscht (Sammlung während der Busfahrt). Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: frankfurt-main@dgb.de oder telefonisch unter 069-273005-72. Anmeldeschluss ist der 3. April.\nVeranstaltet vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt a.M.\, Omas gegen Rechts Frankfurt a.M.\, Förderverein Fritz Bauer Institut und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA)\, Frankfurt a.M.
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SUMMARY:Peter Gingold "Paris - Boulevard St. Martin No. 11"
DESCRIPTION:Am Mittwoch\, den 15.4.26 werden Ulrich Schneider und Silvia Gingold aus dem Buch des Widerstandskämpfers Peter Gingold „Paris – Boulevard St. Martin No. 11“ im Titania lesen. Im Rahmen der Erinnerungskultur wäre das ein tolles und sehr interessantes Angebot. Peter Gingold und  seine Frau Etti hatten sich nach Emigration nach Frankreich der Résistance angeschlossen und versucht\, deutsche Soldaten zum Widerstand zu bewegen. Etti war diejenige\, die im Kinderwagen Flugblätter transportiert hat. Später verschlug es Peter noch nah Italien\, wo er sich ebenfalls der Widerstandsbewegung anschloss. Nach dem Krieg\, zurückgekehrt nach Frankfurt\, mussten sie jahrelang um ihre deutsche Staatsangehörigkeit kämpfen. Weil sie Kommunisten waren\, wurde diese ihnen lange Zeit verweigert. Beide haben aktiv in der Friedensbewegung teilgenommen\, Etti war diejenige\, die bundesweit die meisten Unterschriften unter den Krefelder Appell (vergleichbar mit dem Berliner Appell heute) gesammelt hatte. Ihre Tochter Silvia bekam Anfang der 70er Jahre wegen ihrer DKP-Mitgliedschaft Berufsverbot unter der Regierung  Willy Brandts.
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SUMMARY:Antifa Erzählcafé: Marie Luise Kaschnitz. Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau – Lesung und Gespräch mit Dr. Rolf Gössner
DESCRIPTION:Marie-Luise Kaschnitz stammte aus adligem Haus. 1901 in Karlsruhe als Marie Luise Freiin von Holzing-Berstett geboren\, wuchs sie in Berlin und Potsdam auf\, wo der Vater als Generalmajor tätig war. Beide Eltern standen in Kontakt zum preußischen Hof.\nNach Abitur und Buchhändlerlehre in Weimar wechselte sie zu einem Verlag in München\, später zog sie nach Rom und arbeitete in einem Antiquariat. 1925 heiratete sie Guido Kaschnitz von Weinberg\, einen Archäologen ebenfalls adliger Herkunft. Sein Beruf bedingte wiederholte Reisen und Ortswechsel: Mit ihm lebte Kaschnitz u. a. in Rom\, Königsberg\, Marburg und seit 1941 vornehmlich in Frankfurt.\nIn seinem für das Lesefestival herausgegebenen Buch „Gott und die Welt“ stellt Rainer Weiss Texte aus ihrer Frankfurter Zeit zusammen. Es geht um die 1960er Jahre. In dieser Zeit entwickeln sich im Frankfurter Westend studentische Proteste gegen alte Strukturen im Hochschul- und Bildungswesen\, es formiert sich die außerparlamentarische Opposition\, es kommt zu Wohnungsbesetzungen gegen die steigenden Immobilienpreise.\nSelbst von einer Wohnungskündigung bedroht\, befürchtet Kaschnitz eine Umwandlung ihres häuslichen Umfeldes in ein Viertel der Banken und Versicherungen. In ihren Texten beschreibt sie eine allgemeine existentielle Beunruhigung\, auch über die Wohnungsfrage hinausgehend: Zukunft der Arbeitsplätze\, Bedrohung durch technischen Fortschritt\, Veränderungen in der Natur\, Angst vor Krieg\, insbesondere vor einem Atomkrieg. Auf bundespolitischer Ebene verabschiedet das Parlament die Notstandsgesetze und schränkt damit die demokratischen Rechte massiv ein.\nSolche Entwicklung erleben wir auch heute. Es zeigen sich Parallelen hinsichtlich der Wohnungsnot\, des Sozialabbaus\, der Militarisierung und des Demokratieabbaus. Stichworte sind etwa die Begriffe „Zeitenwende“ oder „Kriegstauglichkeit“. Die Gesellschaft wird umstrukturiert.\nDer Jurist und Publizist Dr. Rolf Gössner wird sich mit der Frage beschäftigen: Wie können wir im Rahmen der Friedensbewegung mit den dramatischen Veränderungen umgehen? Er ist Mitherausgeber des „Grundrechte-Reports“; er war Rechtsanwalt und stellvertretender Richter am Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen\, er ist Autor zahlreicher Bücher zum Themenspektrum Innere Sicherheit\, demokratischer Rechtsstaat\, Grund- und Freiheitsrechte. \nEintritt frei\, Spenden willkommen.\nEine Veranstaltung der Frankfurter Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) im Rahmen von „Frankfurt liest ein Buch“ in Kooperation mit der KunstGesellschaft Frankfurt. \nLink zum Flyer: KLICK
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SUMMARY:Antifaschistische Filmreihe: Kinder 1945. Zeitzeugen 2025
DESCRIPTION:Krieg gehört zu den schlimmsten Erlebnissen überhaupt\, für Kinder jedoch in besonderem Maße. Im Film erinnern sich die Zeitzeug*innen aus Frankfurt\, Oﬀenbach und der Region an ihre Kindheit vor 80 Jahren. Sie berichten auch über den Schulbesuch\, das Spielen in den Trümmern und schildern alltägliche Probleme\, wie z.B. die Lebensmittelbeschaﬀung. Dadurch wird der permanente Ausnahmezustand eines Lebens im Krieg deutlich.\nIn den Gesprächen erfahren wir aber nicht nur über die Gräuel und Bedrohungen\, sondern auch über Unbeschwertes\, das mit den Grauen des Krieges kontrastiert. Der Film zeigt neben den Interviews auch die Orte\, von denen sie erzählen\, heute und damals\, anhand von Archivaufnahmen. \nDer Eintritt ist frei. Filmgespräch mit der Regisseurin Rebekka Waitz und der dem Mitveranstalter Oﬀenbacher Friedensinitiative.
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