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SUMMARY:Antifaschistische Filmreihe: 63 years on – 63 Jahre später
DESCRIPTION:„Trostfrauen“ (Ianfu) ist die japanische Bezeichnung von Mädchen und Frauen\, die im Asien-Paziﬁk-Krieg (1937-1945) vom japanischen Militär entführt\, interniert und systematisch vergewaltigt wurden\, teilweise über Jahre hinweg. Fünf Opfer schildern ihre Erfahrungen als Überlebende der schätzungsweise 200.000 Sexsklavinnen aus 13 verschiedenen Ländern. Misshandelte und vergewaltigte Mädchen und Frauen wurden damals zum Kriegsende z. B. im Dschungel auf einer der südpaziﬁschen Inseln zurückgelassen oder einfach massenhaft getötet und in Gruben verscharrt. Es zeigt nicht nur die Entmenschlichung von Frauen\, die der Kolonialismus sowie Militarismus zustande bringen kann\, sondern auch wie deren Kampf gegen Verschweigen und Verleugnung nach Jahrzehnten immer noch weitergeht. Zu erinnern heißt „Nie Wieder“! \nDer Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.\nPräsentiert von Punggyeong Weltkulturen e.V.\, Frankfurt.\nLink: https://antifaschistische-filmreihe-ffm.de/programm-sommer-2026/
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SUMMARY:Antifaschistische Filmreihe: Nicht der Homosexuelle ist pervers\, sondern die Situation\, in der er lebt
DESCRIPTION:Daniel\, ein junger Mann aus der Provinz\, kommt nach Berlin und trifft Clemens. Beide erleben die große Liebe\, ziehen zusammen und versuchen\, die bürgerliche Ehe zu kopieren. Doch nach vier Monaten endet das Glück. Daniel lernt einen älteren\, reichen Mann kennen und zieht mit ihm in dessen Villa. Doch bald betrügt ihn sein Freund – für ihn war Daniel nur ein Objekt. Daniel arbeitet nun in einem Homosexuellen-Café\, kleidet sich modisch und passt sich schnell den Idealen der Subkultur an. Seine Freizeit verbringt er im Strandbad\, nachts in Bars\, wo er immer abhängiger von wechselnden sexuellen Abenteuern wird. Bald entdeckt er den Reiz schwuler Parks und Toiletten\, erlebt Gewalt gegen ältere Homosexuelle. Schließlich landet er in einer Transvestitenkneipe\, wo sich spätnachts alle treffen\, die keinen Partner fanden. Dort trifft er Paul\, der ihn in eine schwule Wohngemeinschaft mitnimmt. Die Gruppe macht ihm klar\, dass er oberflächlich lebt. Seine Aufgabe: sich zum Schwulsein bekennen\, Inhalte schaffen jenseits von Mode und Sex. Er soll sich politisch organisieren und über menschliche Formen des Zusammenlebens nachdenken. Praunheims Attacken richten sich nicht gegen fremde Unterdrücker\, sondern gegen das eigene Lager. Die missliche Lage der Homosexuellen sei hausgemacht – so die These des Films. Verwirrung\, Empörung\, Bestürzung im Schwulenlager waren die Folge\, aber auch Bewegung\, Aktion\, Coming-Out und Solidarität. \nDer Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.\nPräsentiert von: Pride Rebellion\nLink: https://antifaschistische-filmreihe-ffm.de/programm-sommer-2026/
URL:https://frankfurtmain.vvn-bda.de/event/antifaschistische-filmreihe-nicht-der-homosexuelle-ist-pervers-sondern-die-situation-in-der-er-lebt/
LOCATION:Club Voltaire\, Kleine Hochstr. 5\, 60313 Frankfurt
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