Sie waren ganz normale, einfache, lebensfrohe Menschen: Hausfrauen, Verkäuferinnen, Chemie-Arbeiter, Schlosser, Arbeitslose: Die Familie Schuhmann aus dem bis 1928 selbstständigen Industriestädtchen Höchst am Main.
Sie bewahrten sich ihren Anstand und ihren Respekt vor dem Menschen. Sie waren gegen Militarismus und Krieg, widerstanden den Nazis, ließen sich nicht vom braunen Alltag einfangen. Und zahlten ihren Preis: Verhaftungen, Hausdurchsuchungen, Beugehaft, Zuchthaus, Konzentrationslager, Flucht.
Ihre Geschichte und Geschichten waren in der Familie stets präsent und lebendig.
Die Geschichtsschreibung des Widerstands nahm sie bisher weitgehend nicht wahr.
Eintritt frei. Lesung mit Mario Gesiarz; eine Veranstaltung in Kooperation mit den Naturfreunden Frankfurt