Jo van Nelsen

Jo van Nelsen liest Tucholsky, Erotische Films, 1913/1921

Ausschnitt aus der Grammophon-Lesung „EIN PANTER IN BERLIN – Kurt Tucholsky und der Sound der Zwanziger Jahre“. Weitere Infos auf www.grammophon-lesungen.de

 

Vorweg:

Ein Panter in Berlin – Kurt Tucholsky und der Sound der Zwanziger Jahre

Kurt Tucholsky, der wohl bedeutendste deutsche Satiriker und Journalist des 20. Jahrhunderts, hatte eine große Liebe: Sein Grammophon! Diese Liebe teilt er mit dem Frankfurter Kabarettisten und Schellackplatten-Sammler Jo van Nelsen, der dem Sound der Zwanziger Jahre nachlauscht in Tucholskys Texten und Liedern, untermalt von bewegten Bildern aus bewegter Zeit.

Vor allem Tucholskys amüsante Schallplatten- und Künstlerkritiken stehen im Mittelpunkt dieses Programms. Jo van Nelsen wird den witzigen Chansons Tucholskys seine eigene Stimme leihen, die der Satiriker unter dem Pseudonym Peter Panter für die Berliner Kabaretts der Zwanziger Jahre schrieb.

Ein Ausflug in pompöse Tanzsäle und verruchte Flüsterkneipen, wo erste Erotik-Filme gezeigt wurden und “Flappers” sich mit “Eintänzern” vergnügten und ihren “Daddys” gehörige Lügen auftischten. Und wer glaubt, das sei pure Nostalgie, der irrt: Der Panter ist nach wie vor extrem bissig!

 

„Feinschmecker und solche, die es werden wollen, versammeln sich wohl um die mitternächtige Stunde, vieles Geld an einen unbekannten Unternehmer bezahlt habend, in einem kleinen Kino oder einer größern Privatwohnung, um sich eine »ganz dolle Sache« anzusehen. In betretenem Schweigen versammelt sich die kleine Gesellschaft; es wird geflüstert, wie im Vorraum eines Heiligtums.“

 

Aber, hören wir doch Jo van Nelsen selbst: er liest Kurt Tucholsky (KLICK)

 

Quellen: hier ist der Text nachzulesen: https://www.textlog.de/tucholsky-erotische-films.html 

Jo van Nelsen stellt sich vor: https://www.jovannelsen.de/portfolio-items/tucholsky/#toggle-id-1

 

zum nächsten Beitrag ->