Kundgebung und Demo: Rechtsextreme raus aus unseren Parlamenten

2. September 2026

Sonntag, 6. September 2026, 18:00 Uhr
Römerberg, 60311 Frankfurt

Das Bündnis gegen rechts in Frankfurt ruft am 6. September um 18 Uhr zu einer Demo auf dem Frankfurter Römer auf. Die Veranstaltung soll den Menschen die Möglichkeit geben, auf die vermutlich erschreckenden Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt zu reagieren und ihre Gefühle und Gedanken zu äußern. Die Teilnehmenden solidarisieren sich mit mit den Demokrat:innen in Sachsen-Anhalt. Weiterhin werden die Politiker der demokratischen Parteien aufgefordert, ein AfD-Verbotsverfahren zu prüfen.

Link: https://www.gew-hessen.de/details/rechtsextreme-raus-aus-unseren-parlamenten-afd-verbot-jetzt


Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!

1. September 2026

Das Berliner Finanzamt für Körperschaften I droht der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten” (VVN-BdA) mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit. Aufhänger dafür ist ihre Trägerschaft der Kampagne „AfD-Verbot jetzt!“. Ein Entzug würde Steuernachzahlungen bedeuten und die Arbeitsfähigkeit des Vereins erheblich einschränken. 

Das Finanzamt macht sich damit zum Erfüllungsgehilfen mehrerer Medien im AfD-Umfeld, die die VVN-BdA bei der Finanzverwaltung angeschwärzt hatten. Die politische Verantwortung dafür trägt der Berliner Finanzsenator und CDU-Bürgermeisterkandidat für Berlin, Stefan Evers.

Wir stellen fest:  Die rassistische und extrem rechte AfD ist das Problem, nicht diejenigen, die sich gegen sie wehren. Das Grundgesetz entstand als Gegenentwurf zum NS-Staat und beinhaltet explizit die Möglichkeit eines Parteiverbots, um zu verhindern, dass die Geschichte sich wiederholt.

Wir fordern: Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben!

Petition unterzeichnen: https://weact.campact.de/petitions/antifaschismus-muss-gemeinnutzig-bleiben

Weitere Infos: https://vvn-bda.de/antifaschismus-muss-gemeinnuetzig-bleiben/


Vorträge und Diskussion:

25. August 2026

Freitag, 11. September 2026, 19.00 Uhr
Alte Dondorfdruckerei, 2. OG, Gabriel-Riesser-Weg 3, 60325 Frankfurt

Mit:

Newroz Duman
Initiative 19. Februar Hanau, Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Kutlu Yurtseven
Musiker (Microphone Mafia), Aktivist, Erinnerungsarbeiter und pädagogischer Praktiker

Thomas Altmeyer
Geschichtsort Adlerwerke und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Moderation:

Gün Tank
Autorin, Moderatorin, Rednerin und Kuratorin

Weitere Infos: https://www.boell-hessen.de/was-arbeit-erzaehlt/


Antifaschistische Filmreihe: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt

24. August 2026

Sonntag, 30. August 2026, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Daniel, ein junger Mann aus der Provinz, kommt nach Berlin und trifft Clemens. Beide erleben die große Liebe, ziehen zusammen und versuchen, die bürgerliche Ehe zu kopieren. Doch nach vier Monaten endet das Glück. Daniel lernt einen älteren, reichen Mann kennen und zieht mit ihm in dessen Villa. Doch bald betrügt ihn sein Freund – für ihn war Daniel nur ein Objekt. Daniel arbeitet nun in einem Homosexuellen-Café, kleidet sich modisch und passt sich schnell den Idealen der Subkultur an. Seine Freizeit verbringt er im Strandbad, nachts in Bars, wo er immer abhängiger von wechselnden sexuellen Abenteuern wird. Bald entdeckt er den Reiz schwuler Parks und Toiletten, erlebt Gewalt gegen ältere Homosexuelle. Schließlich landet er in einer Transvestitenkneipe, wo sich spätnachts alle treffen, die keinen Partner fanden. Dort trifft er Paul, der ihn in eine schwule Wohngemeinschaft mitnimmt. Die Gruppe macht ihm klar, dass er oberflächlich lebt. Seine Aufgabe: sich zum Schwulsein bekennen, Inhalte schaffen jenseits von Mode und Sex. Er soll sich politisch organisieren und über menschliche Formen des Zusammenlebens nachdenken. Praunheims Attacken richten sich nicht gegen fremde Unterdrücker, sondern gegen das eigene Lager. Die missliche Lage der Homosexuellen sei hausgemacht – so die These des Films. Verwirrung, Empörung, Bestürzung im Schwulenlager waren die Folge, aber auch Bewegung, Aktion, Coming-Out und Solidarität.

Präsentiert von: Pride Rebellion

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

Telegram: http://t.me/Antifaschistische_Filmreihe

Instagram: https://www.instagram.com/vvn_bda_ffm?igsh=YnZ6YmV0cm5mcXdi

VVN-BdA: http://t.me/VVN_BdA_FFM_Infokanal


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