Stammtisch der VVN-BdA Frankfurt

23. Februar 2024

Mittwoch, 28. Februar 2024, 19 Uhr
Ort: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, 60313 Frankfurt

Rechte Strategien und antifaschistische Gegenstrategie.

Die Entwicklung rechter Grundhaltungen in Politik und Gesellschaft sind kein Glücksfall für rechte Akteure, sondern lassen sich immer deutlicher koordinierter Strategie zuordnen.
Spätestens seit der Jahrtausendwende, eher noch ein Stück früher, lässt sich ein Zusammenwirken rechter Kräfte beobachten. Auf der parlamentarischen Ebene das rechte Flagschiff, die AfD, außerparlamentarisch Stichwortgeber wie etwa die Identitäre Bewegung und auf der ideologischen Ebene rechte Denkschulen, wie das Institut für Staatspolitik. Und alles auf die unterschiedlichen gesellschaftlichen Zielgruppen zugeschnitten.

Das erinnert stark an die rechten Strategien der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts, wo unter dem Begriff der „konservativen Revolution“ gezielt eine kontinuierliche Rechtsverschiebung des gesellschaftlichen Diskurses betrieben wurde, die ein wesentlicher Grund für den Erfolg der Faschisten wurde.
Es war und ist jetzt wieder eine Strategie der Kulturverschiebung nach rechts, die sich gerade im kulturell wirksamsten Bereich, der Sprache, verdeutlicht.
Wie sehr das wirkt, wie sehr rechte Begrifflichkeiten und Haltungen zunehmend Hegemonie im gesellschaftlichen Diskurs erlangen, ist das Themenfeld, über das wir in unserem Stammtisch nach einer kurzen Einleitung von Josef (VVN BdA Frankfurt) diskutieren können.

Was lässt sich gegen rechte Strategie tun? Wie können rechte Deutungshoheiten gestoppt und umgekehrt werden?

Wir laden euch herzlich zu unserem Stammtisch ein! Wir treffen uns im Club Voltaire und freuen uns, wenn ihr vorbeischaut, um einfach ins Gespräch zu kommen…


Antifaschistische Filmreihe: „Der Frieden und der Krieg“

13. Februar 2024

Antifaschistische Filmreihe:

Der Frieden und der Krieg ist ein Kollektivfilm deutscher Regisseur*innen und Autor*innen, die sich Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre mit dem Thema des Wettrüstens der Supermächte beschäftigten.

Die Stationierung von amerikanischen Pershing-II-Raketen in Europa am Anfang der 80er Jahre, die Kriegsängste der Bevölkerung schürte, und die öffentliche Debatte über Abrüstung und Kriegsgefahr, die daraus resultierte, regten die Produktion dieses Films an, der sich als eine Collage aus Dokumentar-, Spielfilmmaterial und journalistischen Recherchen zusammensetzt und die Absurdität der Hochrüstung und des Krieges enthüllt.

Im Lichte des aktuellen Konfliktes in Europa mit seinem erheblichem Gefahrenpotenzial und möglichen weltweiten Folgen wirkt der Film heute noch als ein besonders aufschlussreiches Dokument unserer gesellschaftlichen Befindlichkeit und spornt eine Reflektion über die vernunftwidrigen Entscheidungen unserer Regierungen an.

Eintritt frei!

Kommt vorbei, schaut und diskutiert mit uns!

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Proteste gegen den „Tag der Ehre“ in Budapest – Gedenkkranz der VVN-BdA wurde untersucht und abfotografiert

12. Februar 2024

Proteste gegen den „Tag der Ehre“ in Budapest – Gedenkkranz der VVN-BdA wurde untersucht und abfotografiert

➡️ Busdurchsuchung, Identitätsfeststellung, Schikane: Die ungarische Polizei behinderte am Samstag Proteste gegen den „Tag der Ehre“ in Budapest.

‼️ Augenscheinlich war für die ungarische Polizei alles verdächtig, was mit dem Begriff Antifaschismus in Zusammenhang stand.

Die Ereignisse vom 10. Februar in Budapest machen deutlich, wie nötig internationale antifaschistische Arbeit und Vernetzung sind. Die nationalistische Orbán-Regierung in Ungarn hofiert weiter Neonazis und verfolgt weiter ihre Strategie der Kriminalisierung antifaschistischen Engagements.

Internationale antifaschistische Kooperation und Unterstützung sind deshalb auch in Zukunft wichtig, damit der Protest gegen eines der wichtigsten „Events“ der europäischen Nazi-Szene möglich und sichtbar bleibt.

Die VVN-BdA wird auch weiterhin die Proteste gegen diese geschichtsrevisionistische und NS-verherrlichende Veranstaltung in Budapest unterstützen.

📄 Mehr Infos zu den Vorkommnissen in unserer PM: https://vvn-bda.de/erneut-behindert-die-ungarische-polizei-proteste-gegen-nazi-event-tag-der-ehre/

Foto: Ungarischen Polizist*innen, die eine Fahne des österreichischen KZ-Verbandes abfotografieren, die eine Person im Bus hochhält.

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4 Jahre nach Hanau – kein Vergeben, kein Vergessen!

6. Februar 2024

Vier Jahre nach Hanau:
Gegen Rechte Gewalt, Rassismus und Spaltung!

Am 19. Februar jährt sich der rechtsterroristische Anschlag in Hanau zum vierten Mal. Vor vier Jahren wurden Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hasshemi, Mercedes Kierpaczs, Hamza Kurtovic. Vili Viorel Paun, Fatih Saracoglu, Kaloyan Velkov und Ferhat Unvar gewaltvoll aus dem Leben gerissen. Seitdem ist kein Jahr vergangen, in dem wir nicht gemeinsam mit ihren Angehörigen getrauert, erinnert und vor allem gekämpft haben!
Auch vier Jahre danach sehen wir: Der Ruf nach Aufklärung und Konsequenzen, um Taten wie die grausamen Morde in Hanau zu verhindern, ist wichtiger denn je! Nicht nur der Untersuchungsausschuss zu Hanau endete ohne Konsequenzen. Wir hören auch in den letzten Wochen und Monaten tagtäglich in den Nachrichten von rassistischen Morden und Straftaten, aber auch die Kriminalisierung migrantischer Proteste und Polizeigewalt.

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