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Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenKreisvereinigung Frankfurt
16. April 2026
16. April 2026

Rassismus resp. gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nehmen wieder zu – mit realen Folgen für Betroffene, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie insgesamt. Politisch verschärft wird diese Entwicklung durch die AfD als parlamentarischer Träger und Verstärker dieser menschenfeindlichen Ideologien.
Unser Referent und langjähriger BGE-Aktivist, Eric Manneschmidt, setzt dem eine klare Gegenperspektive entgegen: Antirassismus ist nicht nur eine Frage der Haltung, sondern auch der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Im Zentrum seines Vortrags steht daher eine strategische Frage: Kann ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) dazu beitragen, den Nährboden für rassistische und autoritäre Politiken auszutrocknen?
Aus antirassistischer Perspektive sprechen dafür mehrere Argumentationslinien:
+ Entkräftung des Knappheitsnarrativs
+ Entlarvung von Bedrohungsszenarien
+ Stärkung solidarischer Praxis
+ Demokratische Resilienz statt autoritärer Versuchungen
Wir freuen uns darüber, dass wir Eric Manneschmidt für diesen Themenabend gewinnen konnten.
Als lokale Aufstehen gegen Rassismus-Gruppe, deren Credo „Unsere Alternative heißt Solidarität“ lautet, erhoffen wir uns wegweisende Einsichten zu den o.g. Aspekten.
Format:
Ca. 30 Min. Impulsvortrag & 30 Min. offene Diskussion (Gesamtdauer: ca. 1 h).
Anmeldung:
Wenn ihr teilnehmen wollt, dann schickt bitte vorab eine kurze E-Mail an agr-rheinmain@gmx.de. Wir lassen euch dann die Zoom-Zugangsdaten (Browser-Link, ggf. Meeting-ID, Passwort) zukommen.
16. April 2026

Das Thema ist die Entwicklung des KZ-Systems und die zahlreichen unterschiedlichen Häftlingsgruppen. Die Inhaftierten in den Konzentrationslagern kamen aus unterschiedlichen sozialen, religiösen und politischen Kontexten. Der NS-Staat verfolgte sie als Jüdinnen_Juden, aus rassistischen Gründen, wegen ihrer Homosexualität oder weil sie als “arbeitsscheu” angesehen wurden. Viele waren auch politische Gegner:innen. In den Lagern trafen die unterschiedlichsten Nationalitäten und Sprachen aufeinander. Im KZ “Katzbach” in den Frankfurter Adlerwerken waren es Menschen aus elf Ländern, die meisten davon aus Polen. In anderen Konzentrationslagern war die Häftlingszusammensetzung anders. Mitunter gibt es auch Hinweise zu KZ-Häftlingen aus dem Iran.
Nach den Vorträgen gibt es Gelegenheit für Fragen und gemeinsame Diskussion sowie die Möglichkeit die Dauerausstellung im Geschichtsort Adlerwerke zu besichtigen.
Um Anmeldung wird gebeten an: info@geschichtsort-adlerwerke.de
Eine Veranstaltung des Geschichstorts Adlerwerke in Kooperation mit der Iranischen Gemeinde in Deutschland – Landesverband Hessen e.V.
Link: https://geschichtsort-adlerwerke.de/vortrag-und-diskussion/
15. April 2026
Die Tour konzentriert sich auf die Frankfurter Innenstadt. Wir besuchen Orte der Gräueltaten und Verfolgung, aber auch des aktiven Widerstands gegen das NS-Regime. Dabei betrachten wir auch Kontinuitäten in Staat und Gesellschaft und die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Mit dem Stadtgang möchten wir dazu anregen, sich aktiv gegen Angriffe auf die freiheitliche Demokratie und gegen den Faschismus einzusetzen.
Anmeldungen bitte an: stadtrundgang@dgb-frankfurt.de
Veranstalter: AG Antifaschistische Stadtgänge beim DGB Frankfurt
Link: https://frankfurt-rhein-main.dgb.de/termine/++co++998b9a08-f208-11f0-92e7-0559324f9e3f