Der Hauptankläger im Auschwitzprozess

9. Mai 2019

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Der fünfte Film, der in unserer antifaschistischen Filmreihe gezeigt wird, ist
Der Hauptankläger im Auschwitzprozess , am Freitag, 17. Mai 2019, Einlass: 18:00 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr
Ort: Uni Campus Westend, Raum IG 411, Frankfurt am Main.

Der Eintritt ist frei!

Der Politthriller, der auf wahren Gegebenheiten beruht nd im Nachkriegsdeutschland spielt, zeigt entscheidende Jahre des Frankfurter Generalstaatsanwalts Fritz Bauer bei seiner Arbeit, Verantwortliche der NS-Verbrechen vor Gericht zu stellen, insbesondere den Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, zu fassen und nach Deutschland zu holen.

Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit Dr. Katharina Rauschenberger.

Kommt vorbei, schaut mit uns und diskutiert mit uns!

Facebook-Veranstaltungshinweis zur Antifaschistischen Filmreihe: https://www.facebook.com/events/1821115574682259/

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10. Mai Lesung auf dem Römerberg

5. Mai 2019

 

Zur diesjährigen Lesung zum Gedenken an die von den Nazis verfemten Dichter*innen, Schriftsteller*innen und Intellektuellen laden wir herzlich ein:

Freitag, den 10. Mai 2019, auf dem Römerberg, dem damaligen Tatort.

Das Programm:

16 Uhr: Begrüßung

16.10 Uhr: Musik: Maria und Nico

Lesung, Rezitationen, Redebeiträge

17 Uhr: Musik: Roman Kuperschmidt

Lesung, Rezitationen, Redebeiträge

18 Uhr: Musik: Chor von und mit Ute Christmann

Lesung, Rezitationen, Redebeiträge: Ulli Nissen

Wer möchte, kann gerne vortragen. Bitte bei Anne Kahn per E-Mail anmelden: anne.f.kahn@gmx.de .

Der Flyer: (klick)


 

8. Mai: Wer nicht feiert, hat verloren

4. Mai 2019

Am 8. Mai 1945 endete mit der Kapitulation der deutschen Faschisten der Zweite Weltkrieg. In vielen Ländern Europas wird diesem Datum in Form eines Gedenktages oder gar eines gesetzlichen Feiertages Rechnung getragen. Bei uns ist dies bisher nicht der Fall. Es ist an der Zeit!

Frankfurt begeht diesen Tag zum wiederholten Mal unter dem Motto „Befreiung, was sonst?! – Wer nicht feiert, hat verloren!“ als Fest der Verständigung, gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass. Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann hat erklärt, dass der 8. Mai zum gesetzlichen Feiertag werden möge. Peter Feldmann hat auch dieses Jahr die Schirmherrschaft übernommen.

Es darf nicht in Vergessenheit geraten, was zwischen 1933 und 1945 passiert ist. Gerade in einer Zeit, in der nur noch wenige Zeitzeug*innen leben, um der Nachwelt von den Gräueln und Schrecken des Zweiten Weltkriegs persönlich zu berichten. Vor über 70 Jahren wurden nicht nur die Überlebenden des Naziterrors befreit. Was unserer gesamten Gesellschaft bis heute bleibt, ist unsere individuelle Freiheit und die große Dankbarkeit gegenüber den Ländern, welche den deutschen Faschismus niederkämpften.

Dank und Respekt gebührt all jenen, die in Nazi-Deutschland und in den von den Nazis besetzten Ländern Widerstand gegen die faschistische Schreckensherrschaft  leisteten. Wir dürfen nicht nachlassen, an sie zu erinnern.  Die emanzipatorischen Errungenschaften werden momentan von Rechts, von der AfD und deren Gesinnungsgenossen in Frage gestellt. Wir verteidigen die offene Gesellschaft gegen diese geistigen Brandstifter*innen . Rechten Demagog*innen werden wir nicht einen Fußbreit weichen! Das gilt für Frankfurt und überall.

Das Programm:
17:00 Uhr Eröffung mit Musik von Emil Mangelsdorff
17:15 Uhr Gesprächsrunde Zeitzeug*innen, u.a. mit Edith Erbricht, Emil Mangelsdorff und Silvia Gingold
18:15 Uhr Musik Akademischer Arbeiterliederchor Frankfurt
18:45 Uhr Grußwort Stadträtin Sylvia Weber
19:00 Uhr Gesprächsrunde Europa und Rechtsruck
19:30 Uhr Musik DeeOoh / Lena Stoehrfaktor
20:30 Uhr Szenische Lesung Bettina Kaminsky
20:45 Uhr Gesprächsrunde Frieden, Aufrüstung
21:15 Uhr Musik Gastone

Hier ist der Flyer (klick)


 

Zerschlagung der Gewerkschaften 2. Mai 1933 / Gedenken an das Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa 2. Mai 2014

2. Mai 2019

Zerschlagung der Gewerkschaften 2. Mai 1933 / Gedenken an das Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa 2. Mai 2014

Am 2. Mai 1933 besetzten die bewaffneten Verbände SA und SS des Hitler-Faschismus die Gewerkschaftshäuser, beschlagnahmten das Vermögen der Gewerkschaften, sperrten führende Vertreter der Gewerkschaften ins Zuchthaus und lösten die Gewerkschaften auf. Die deutsche Arbeiterbewegung wurde so ihrer Gewerkschaften beraubt, sie wurden Zwangsmitglieder der faschistischen „Deutschen Arbeitsfront“.

Danach wurden die Gewerkschaften verboten!

Wie dieser frühe Terror des Hitler-Faschismus am 2. Mai 1933 endete, ist bekannt.

Am 2. Mai 2014 marschierten mehrere faschistische Gruppen darunter auch der „Rechte Sektor“ in die ukrainische Stadt Odessa ein. Sie griffen eine Kundgebung für ein Referendum von regierungskritischen Aktivisten an. Sie zündeten die Zelte des Protestcamps auf dem Kulikow-Platz, dass von den Anti-Maidan Demonstranten errichtet wurde an. Viele Menschen flohen in das gegenüberliegende Gewerkschaftshaus. Die Faschisten stürmten und verbarrikadierten das Gebäude und setzen es in Brand. Menschen verbrannten bei lebendigem Leib. Die, die den Flammen entkommen konnten, wurden von den Faschisten totgeschlagen.

Über 200 Verletzte und mehr als 100 Menschen fielen dem Massaker zum Opfer. Die ukrainischen Behörden gaben schnell den Opfern die Schuld und verschleppen bis heute die Ermittlungen. Die deutsche Regierung verharmloste das Massaker und gab beiden Seiten die Schuld. Die Medien berichteten kaum und nur verzerrt darüber und die Täter sind immer noch auf freiem Fuß.

Hintergrund des Massakers ist die Aggressionspolitik der NATO und der EU, die das Land zerreißt und rechte bis faschistische Kräfte dazu nutzt, die eigenen Interessen durchzusetzen. Dabei soll jede Opposition ausgeschaltet werden. Es gibt zahlreiche Belege, dass der Angriff und die brutale Ermordung von vielen Menschen geplant und vorbereitet war.

Es waren unsere Kolleginnen und Kollegen von den Gewerkschaften, die verfolgt, eingesperrt und verbrannt wurden! Es waren unsere antifaschistischen Genossinnen und Genossen, die ermordet wurden!

5 Jahre später versucht die ukrainische Polizei in Odessa Journalisten daran zu hindern über die Trauerfeier zu berichten. Am selben Tag marschierten wieder hunderte Faschisten durch die Stadt, um die Bewohner von Odessa einzuschüchtern.

Daher gilt bei uns:

Solidarität mit allen Antifaschisten*Innen, Gewerkschafter*Innen, Arbeiter*Innen in der Ukraine!

NIE WIEDER FASCHISMUS! NIE WIEDER KRIEG!

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