antifaschistische Filmreihe

 

 

Frankfurter Jugendorganisationen, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen (VVN-BdA) und der Studienkreis Deutscher Widerstand haben ein neues Projekt ins Leben gerufen: eine antifaschistische Filmreihe, die das Thema Antifaschismus und den mutigen Kampf von Widerstandskämpfer*innen in der Zeit des deutschen Faschismus in Erinnerung rufen soll.

Wir werden jeden Monat einen Film zu diesem Thema zeigen, jeweils an Spielorten der einzelnen Gruppen.

Kommt vorbei, schaut mit uns und diskutiert mit uns.

Das gesamte Programm findest Du hier.

Der sechste Film, der in unserer antifaschistischen Filmreihe gezeigt wird, ist Emil Carlebach – Kommunist. Dokumentarfilm 1998. KAOS, am Freitag, 21. Juni 2019, Einlass: 18:00 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr.
Ort: Eckenheimer Landstraße 93, Frankfurt am Main, im Saal der AWO-Nordend

Der Eintritt ist frei.

Emil Carlebach wurde im Alter von 18 Jahren zehn Tage nach dem Verbot der Gewerkschaften beim Verteilen eines Gewerkschafts-Flugblatts von der SA überfallen und zu sechs Monaten Haft verurteilt. Weil er den antifaschistischen Widerstand fortsetzte, wurde er 1934 erneut verhaftet, kam 1938 ins KZ Buchenwald, wo er Mitglied der
illegalen internationalen Widerstandsorganisation wurde.

Filmgespräch mit Lena Carlebach, der Enkeltochter von Emil Carlebach

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Der fünfte Film, der in unserer antifaschistischen Filmreihe gezeigt wird, ist
Der Hauptankläger im Auschwitzprozess, am Freitag, 17. Mai 2019, Einlass: 18:00 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr
Ort: Uni Campus Westend, Raum IG 411, Frankfurt am Main

Der Eintritt ist frei.

Der Politthriller, der auf wahren Gegebenheiten beruht nd im Nachkriegsdeutschland spielt, zeigt entscheidende Jahre des Frankfurter Generalstaatsanwalts Fritz Bauer bei seiner Arbeit, Verantwortliche der NS-Verbrechen vor Gericht zu stellen, insbesondere den Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, zu fassen und nach Deutschland zu holen.

Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit Dr. Katharina Rauschenberger.

Kommt vorbei, schaut mit uns und diskutiert mit uns!

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Der vierte Film, der in unserer antifaschistischen Filmreihe gezeigt wird, ist
Dem Tode geweiht und dennoch Widerstand im KZ Buchenwald, am Freitag, 26. April 2019, Einlass: 18:00 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr
Ort: DGB Jugendclub 68, Wilh. Leuschner Str. 69-77

Der Eintritt ist frei.

Ein dreijähriger Junge wird heimlich von einem polnischen Häftling ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Eine kommunistische Widerstandsgruppe im Lager beschließt, dass das Kind in ein anderes Lager transportiert werden soll. Gelungen ist, wie realistisch diese von Historikern begleitete Produktion die Stunden bis zur Befreiung des Lagers erzählt und den Humanismus der Hauptfiguren feiert.

Vor Filmbeginn wir es eine kurze Einleitung geben.

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Der dritte Film, der in unserer antifaschistischen Filmreihe gezeigt wird, ist
Zeit für Zeugen, am Freitag, 15. März 2019, Einlass: 18:00 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr
Ort: DGB Jugendclub 68, Wilhelm Leuschner Straße 69-77

Der Eintritt ist frei.

Der Film erinnert an das Lebenswerk von Ettie und Peter Gingold, die beide als junge Erwachsene während der Okkupation des faschistischen Deutschland in der französischen Widerstandsbewegung Résistance kämpften. Sie leisteten entschiedenen Widerstand unter Einsatz ihres Lebens, waren 1944 an der Befreiung von Paris beteiligt und blieben ihr Leben lang als Kommunisten und Antifaschisten in der BRD aktiv im Einsatz für eine freie und demokratische Gesellschaft. Insbesondere engagierten sie sich gegen jede Tendenz von neuem Faschismus, Antisemitismus und Rassismus. Als Zeitzeugen traten sie vor Schulklassen, Jugendgruppen und auf Demonstrationen und Kundgebungen auf.

Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit Silvia Gingold, der Tochter von Ettie und Peter.

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Der zweite Film, der in unserer antifaschistischen Filmreihe gezeigt wird, ist
Ein Film über die Swing-Jugend um 1939, am Dienstag, 19. Februar 2019, Einlass: 18:00 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr
Ort: Raumstation Rödelheim, Auf der Insel 14

Der Eintritt ist frei.

Die Nazis haben Swing-Musik geächtet. Drei Jugendliche haben es geschafft, der Hitlerjugend zu entgehen. Sie besuchen Tanzlokale und hören ihre Lieblingsmusik. Als unpolitische Gruppe versuchen sie den Organisationen des Dritten reiches fernzubleiben.

Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit Thomas Altmeyer vom Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945.

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Der erste Film, der in dieser Filmreihe gezeigt wird, ist
KLK an PTX – Die Rote Kapelle, am Freitag, 18. Januar 2019, Einlass: 18:00 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr
Ort: DGB Jugendclub 68, Wilhelm Leuschner Straße 69-77

 

Ihnen drohte Verhaftung, Folter und Tod. Dennoch gab es Menschen, die es wagten: Als Einzelkämpfer oder in Netzwerken organisiert widersetzten sie sich dem Terror der Nazis. Der Dokumentarfilm
beschäftigt sich mit der größten Gruppe von Widerstandskämpfern im Dritten Reich.

 

Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit Thomas Altmeyer vom Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945