Vor vier Jahrzehnten entstand gemeinsam mit Johnny Dyani die Idee zu dieser Reihe; der Auftakt war 1986 zeitgleich in den Bankenstädten Zürich und Frankfurt, ein Jahr später wurde mit der Musik Johnny Dyanis auf dem ev. Kirchentag in Frankfurt mit 100.000 Teinehmern das Ende der Apartheid in Südafrika deutlich. Mehr als 100 Konzerte und Workshops zum Thema Jazz gegen Apartheid fanden seither statt: mit Unterstützung des Zentrums Ökumene, der Gewerkschaft IG Metall, der freien Kulturzentren und der Stätten der Erinnerungskultur in Frankfurt.
Song for Biko – Kompositonen von Johnny Dyani: Johnny Dyani ist der musikalische Chronist Südafrikas. Mit seiner kraftvollen und farbenfrohen Musik porträtiert er seine Zeitgenossen, Politiker wie Steve Biko, Lady Lilian Ngoyi oder Mandela und Musiker wie Kippie Moeketsi, Dudu Pukwana oder Makaya Ntshoko. Dyani spiegelt zugleich die politischen Ereignisse seiner Epoche und konfrontiert uns mit seinen Erinnerungen an Südafrika. Seine Musik ist monumental, heiter, verspielt und ironisch.
Orte und Termine:
Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:00 Uhr,
main_forum der IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt/M
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Gethsemanekirche, Eckenheimer Landstraße 90, 60318 Frankfurt
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, 60488 Frankfurt
Freitag, 30. Oktober 2026 19:30 Uhr
Haus Am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Samstag, 31. Oktober 2024 20:00 Uhr
Bessunger Knabenschule, Ludwigshöhstrasse 42 , 64285 Darmstadt
Eintritt: 15 € / 12 €
Veranstalter: Projektgruppe Kultur im Ghetto; Kooperation: IG Metall, EKHN / Zentrum Ökumene, Stadtmobil Frankfurt, VVN-BDA, Haus am Dom; mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Kulturamtes Frankfurt