8. Mai 2017

3. Mai 2017

es bleibt dabei:
Der 8. Mai 1945 ist der Tag der Befreiung.

Wir erinnern daran mit einem Info-Stand.
Montag, 8. Mai 2017, ab 16.00 Uhr auf dem Römerberg in Frankfurt.

Was ist mit dem 8. Mai?

Am 8. Mai 1945 waren in Deutschland der Krieg und die Herrschaft der Nazis zu Ende. Die Truppen der Anti-Hitler-Koalition (Großbritannien, Sowjetunion, USA und Frankreich) und die Widerstandskämpfer in mehreren Ländern Europas hatten den Krieg und die Naziherrschaft beendet. Und damit waren die Menschen davon endlich befreit.
Deshalb feiern wir den 8. Mai als den Tag der Befreiung.
Wir gedenken am 8. Mai der Millionen Toten, die durch die verbrecherische Politik der Nazis von 1933 bis 1945, durch deren Terror, Krieg und Massenmord ums Leben gekommen sind. Hinzu kommen die Millionen Verletzten, Geschädigten und Vertriebenen, die durch die Nazis ihre Gesundheit, ihr Hab und Gut und ihre Heimat verloren hatten.

Die wichtigste Lehre lautet:

So etwas wie die Naziherrschaft, Diktatur und Krieg darf es nie wieder geben.
Gerade in einer Zeit zunehmenden Rechtspopulismus, in der Ausländerfeindlichkeit, Nationalismus, Rassismus und völkische Parolen wieder hochkommen und verbreitet werden, ist es dringlicher denn je, sich daran zu erinnern, zu welch zerstörerischen und verbrecherischen Taten und Zuständen der deutsche Faschismus führte.
Deshalb müssen wir heute bereits allen Anfängen von Hetze, Hass, Nationalismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt rechtzeitig und entschlossen entgegentreten.
Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sind Nährstoff und Wegbereiter zu faschistischen Entwicklungen. Deshalb setzen wir uns mit Geschehnissen, wie sie heute in und mit der AfD auftreten, nachdrücklich auseinander.

    An all das wollen wir
    am 8.Mai ab 16 Uhr auf dem Frankfurter Römerberg
    erinnern.

Damit Erinnern, Gedenken und Schlussfolgerungen einen festen Platz in unserer Gesellschaft bekommen, fordern wir weiterhin, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland der 8.Mai ein allgemeiner Gedenktag wird.

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Finissage der Ausstellung Europäischer Widerstand

3. Mai 2017

Ausstellung Europäischer Widerstandskampf gegen den Nazismus 1922 bis 1945

Finissage am 9.5.2017 um 18 Uhr mit Ulrich Schneider (FIR)

Noch bis zum 12. Mai 2017 zeigt der DGB Frankfurt im Foyer des Gewerkschaftshauses in der Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 die Ausstellung „Europäischer Widerstand gegen den Nazismus 1922-1945“. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10-18 Uhr geöffnet.
Eine Abschlussveranstaltung findet am Dienstag 9. Mai 2017 um 18 Uhr ebenfalls im Gewerkschaftshaus statt. Referent ist Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer FIR und Sprecher der VVN – Bund der Antifaschisten. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Finissage ist kostenlos.
Zur Ausstellung:
Männer und Frauen aus vielen europäischen Ländern haben gegen den Faschismus gekämpft. Die Ausstellung in deutscher, französischer, niederländischer und englischer Sprache wurde im Sommer 2013 erstmals im Europäischen Parlament in Straßburg gezeigt. Sie stellt dar, wie die Menschen in Europa Widerstand geleistet haben und welche unterschiedlichen Ausprägungen ihre Aktionen in den einzelnen Ländern hatten. Die Ausstellung lebt durch eindrucksvolle Bilder und reproduzierte Dokumente, die die knappen erläuternden Texte unterstreichen. Die Illustrationen wurden meist von den nationalen Verbänden der Widerstandskämpfer und Antifaschisten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden besonders solche Bilder gewählt, die Breite und Tiefe des Widerstands darstellen, nationale Besonderheiten des Kampfes und allgemeine Tendenzen zum Ausdruck bringen.

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Erinnerung an den Jahrestag der Bücherverbrennung

3. Mai 2017

    Wir lesen aus verbrannten Büchern:
    Am Mittwoch, den 10. Mai 2017, von 17.00 bis 19.00 Uhr
    auf dem Römerberg, an der Gedenkplatte neben dem Brunnen

Am 10. Mai 1933 haben auf dem Römerberg die Nazis Bücher verbrannt. Daran erinnern wir jedes Jahr mit einer Lesung aus den verbrannten Büchern.

Der Terror des Faschismus an der Macht in Deutschland begann unmittelbar nach der Machtübernahme. Zuerst wurde die KPD kriminalisiert, die SPD verboten, ihre Abgeordneten, Funktionäre und Mitglieder verfolgt, eingesperrt, misshandelt und viele von ihnen ermordet. Am 2. Mai 1933 wurden die deutschen Gewerkschaften aufgelöst. Die öffentlichen Bücherverbrennungen waren der Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“, mit der die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann.

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (Heinrich Heine, Almansor, 1823)

Dieses prophetische Zitat Heinrich Heines wurde im faschistischen Deutschland blutige Wahrheit. Das Ergebnis ist bekannt: über sechs Millionen ermordete Juden, Abertausende weitere Opfer in den durch die Faschisten errichteten Konzentrationslagern; der Zweite Weltkrieg, in dem insgesamt 65 Millionen Menschen starben, davon 27 Millionen Sowjetbürger, ein zerstörtes Europa.
Die 1945 befreiten Lagerinsassen des KZ Buchenwald leisteten den Schwur: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“. Im Sinne dieses Schwurs stehen wir auf dem Römerberg und lesen aus den verbrannten Büchern.

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Wir trauern um Artur Roth

6. April 2017

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