Internationaler Treff von Nachkommen Verfolgter des Faschismus

26. Juli 2024

Sonntag, 8. September 2024, 14 Uhr
Ort: Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, 60488 Frankfurt

Bei den Treffen von Nachkommen Verfolgter des Faschismus geht es um den Austausch über die eigenen familiären Verfolgungsgeschichten und um gegenseitige Unterstützung beim Recherchieren und Aufschreiben. Und es geht darum, was die persönlichen Geschichten für uns bedeuten und wie wir uns vor diesem Hintergrund in politische Auseinandersetzungen einbringen. Wir freuen uns über weitere Menschen, die dazukommen.
Dieses Mal wird Katharina Pysmenna über die Arbeit des „Bundesverbands Information und Beratung für NS-Verfolgte“ berichten. Schwerpunkt ihres Berichts wird die historisch-politische Bildungsarbeit des Verbands sein.


Antifaschistische Filmreihe: Hitlers Hollywood

26. Juli 2024

Donnerstag, 15. August 2024, 19 Uhr
Ort: Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Frankfurt

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda, sondern sie erscheinen als harmlose Unterhaltung. Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es „großes Kino“ sein. Eine deutsche Traumfabrik. Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik? Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda?

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.
Der Eintritt ist frei.
Die Filmreihe wird veranstaltet von: VVN-BdA Frankfurt, A.N.P.I. Frankfurt, Dritte Welt Haus; in Kooperation mit: Elferclub

Alle Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

Flyer mit weiteren Vorführungen: KLICK


Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

26. Juli 2024

Freitag, 9. August 2024, 17 Uhr
Ort: Paulsplatz


In Erinnerung an Esther Bejarano – 15. Dezember 1924 – 10. JUli 2021

10. Juli 2024

Heute vor drei Jahren ist Esther Bejarano (1924-2021) verstorben. Sie war eine deutsch-jüdische Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz und Ehrenvorsitzende der VVN-BdA. Zeit ihres Lebens setzte sie sich gegen Ungerechtigkeit, gegen Diskriminierung und Hass ein.

Sie kämpfte als Antifaschistin für eine lebendige Erinnerung an die Schrecken des deutschen Faschismus, aus der Lehren und Konsequenzen für das Hier und Jetzt gezogen werden. In diesem Sinne demonstrierte sie gegen Neo-Nazi-Aufmärsche, für eine echte Friedenspolitik und für soziale Gerechtigkeit. Bekannt ist auch ihr Satz, dass man sich auf den Staat nicht verlassen kann, wenn man gegen Nazis kämpft – auch das hat sich immer wieder als richtig herausgestellt.

Zuletzt war sie aktiv an der Kampagne beteiligt, den 8. Mai endlich zu einem bundesweiten Feiertag zu machen. Die antifaschistische Bewegung hat Esther viel zu verdanken. Heute sind wir gefragt, ihr ein würdiges Andenken zu bewahren, vor allem aber: Ihre Forderungen und Visionen umzusetzen, für eine Welt des Friedens und der Freiheit!

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