Antifaschistische Filmreihe: Arna’s Kinder | Vorfilm: Unsere Welt

27. August 2025

Sonntag, 31. August 2025, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Arna’s Kinder
Israel/Niederlande 2003, R:Juliano
Mer Khamis 85 Min., Doku

Vorfilm: Unsere Welt
D, 2024, Idee/Organisation Ute
Christmann Kamera/Schnitt Rebekka
Waitz, 15 Min., Doku

Der Regisseur stellt die Arbeit seiner Mutter im Flüchtlingslager
Dschenin vor, in dem palästinensische Kinder in einer Theatergruppe die
Verarbeitung ihrer Ängste und Gefühle lernen. J. Mer Khamis filmte
diese Arbeit über mehrere Jahre hinweg. Nach Ausbruch der Kämpfe im
Jahr 2002 kehrte er zurück, um die Entwicklung der Kinder zu
dokumentieren. Einige von ihnen hatten sich inzwischen dem
bewaffneten Kampf gegen Israel verschrieben. Der Film zeigt
einfühlsam die tragischen Folgen von Hass und Verzweiflung, aber auch
Ansätze zu deren Überwindung.


Unsere Welt der 1. Preis des Bertha-von-Suttner-Friedenspreises 2024
“Die Waffen nieder” der Schüler:innen der Hostatoschule Ffm-Höchst.

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch
u.a. mit Projektleiterin Ute Christmann und Schülern.

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

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Antifaschistische Filmreihe: ANTIFA – Schulter an Schulter wo der Staat versagte

15. August 2025

Donnerstag, 21. August 2025, 19.00 Uhr, Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Frankfurt am Main

Eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung entsteht in den 90er und 00er Jahren, auch als Konsequenz aus den rassistischen Pogromen, die das wiedervereinte Deutschland nach `89 überrollen. Kaum eine politische Bewegung der Neuzeit arbeitete derart professionell auf so vielen Feldern, wie die Antifa – von militanten Aktionen über Aufklärungskampagnen bis hin zu investigativen Recherchen. Fünf Aktivist*innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über Ihre Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv zu einem intensiven Kinodokumentarfilm. Statt eines einfachen historischen Rückblicks legt der Film die Schichten frei, die den Mythos Antifa überlagern. Er gibt uns tiefe Einblicke in eine Form der politischen Arbeit, die zu heftigen Überreaktionen bei Staat und Bürgertum führte und doch immer notwendig war.

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

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Antifaschistische Filmreihe: Leben des Galilei

4. August 2025

Donnerstag, 07. August 2025, 19.00 Uhr
Ort: Campus Westend, Goethe-Uni, Raum-IG411 ist direkt beim Haupteingang rechts Theodor‑W.-Adorno-Platz 1 – 60323 Frankfurt

Wissenschaft wird von Menschen gemacht. Wie können sie sich, der Wahrheit, Erkenntnis und dem Fortschritt verpflichtet, gegen die Macht der Herrschaft, Ignoranz und Barbarei wehren? Die Frage ist wichtiger denn je, in Zeiten von Krieg, Aufrüstung, Sozialabbau und Autoritarismus. Wissenschaft war Teil der Aufklärung in der frühen Neuzeit. Der Astronom Galileo Galilei entwickelte das heliozentrische Weltbild im Kampf gegen kirchliche Dogmen. Er wurde zum Widerruf seiner Erkenntnis gezwungen, aber die Wahrheit siegte letztlich. Sein Streben inspirierte B. Brecht zum Theaterstück „Das Leben des Galilei“. Wir schauen Auszüge, um an Galileis Beispiel zu erörtern.

Eintritt frei! Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns.

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Präsentiert von SDS Frankfurt mit der Theater-Fachschaft.


Antifaschistische Filmreihe: The Zone of Interest

20. Juli 2025

Sonntag, 27. Juli 2025, 19.00 Uhr
Open Air! DGB-Jugendclub U68, Wilhelm-Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt

The Zone of Interest (2023)erzählt die Geschichte des
Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß und seiner Familie, die ein
scheinbar idyllisches Leben in einem Haus direkt neben dem
Konzentrationslager führen. Während im Hintergrund der Holocaust tobt,
kümmern sich die Hößs um ihren Garten, Alltag und gesellschaftlichen
Status – völlig abgestumpft gegenüber dem Grauen nebenan. Der Film
kontrastiert banale Normalität mit unfassbarem Schrecken und zeigt die
Banalität des Bösen, ohne das Lager direkt zu zeigen. Durch nüchterne
Distanz und bedrückende Tonkulisse macht der Film die moralische Kälte
und Gleichgültigkeit der Täter greifbar.

Der Eintritt ist frei! Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns.

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

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