Francesca Raimondi und Morten Paul im Gespräch mit Ivo Eichhorn und Lea Gekle

1. Juli 2026

Der Faschismus ist zurück – und mit ihm die Frage, wie wir ihn verstehen und bekämpfen können. Der jüngst erschienene Sammelband „Was war Faschismustheorie?“ (Verbrecherverlag, 2026) nimmt sich dieser Frage an, indem er auf die Geschichte der Faschismustheorie selbst blickt. In der Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin eines Beitrags, Francesca Raimondi, und dem Herausgeber Morten Paul wollen wir gemeinsam das Unabgegoltene historischer Versuche befragen, Faschismus zu verstehen und zu verhindern. Einen besonderen Blick werfen wir dabei auf Adornos Verständnis vom mythischen Charakter des Faschismus, dem sich der Beitrag von Francesca Raimondi widmet. Was lässt sich von seinen historischen Kritiken über die Bekämpfung des Faschismus (heute) lernen? Welches Rüstzeug linker Theorie ist noch heute brauchbar, was muss umgerüstet und umfunktioniert werden?

Weitere Infos unter: https://2ogdondorf.de/


Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank: Anne Frank. Morgen mehr.

1. Juli 2026

Weitere Infos unter: https://www.bs-anne-frank.de/ausstellungen/lernlabor-anne-frank-morgen-mehr


Antifaschistische Filmreihe: Die Möllner Briefe

25. Juni 2026

Sonntag, 28. Juni 2026, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von Ibrahim und seiner Familie. Der 7-Jährige überlebte das Feuer, verlor aber seine Schwester, Cousine und Großmutter. In der Folgezeit erhielt die Stadt Mölln Hunderte von Solidaritätsbriefen, die lediglich archiviert wurden. 2020 erst wurden diese im Archiv wieder entdeckt und an die Familie weitergeleitet. Verwoben mit İbrahims ergreifender Erinnerungsreise und seinen Begegnungen mit drei Briefschreiberinnen, bilden diese längst vergessenen Botschaften die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Film begleitet Ibrahim sowie die Geschwister und zeichnet ein sensibles Portrait des Traumas. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat er seinen Weg gefunden den Schmerz zu kanalisieren. Der Bruder kämpft noch mit emotionalen Narben. Der Film gibt den Überlebenden Gehör und erzählt von Solidarität in den Möllner Briefen.

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

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Antifaschistische Filmreihe: The Return

15. Juni 2026

Sonntag, 21. Juni 2026, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Der Dokumentarfilm erforscht die Nachwirkungen und verflochtenen Geschichten von Holocaust und Antisemitismus, aber auch von kolonialer Gewalt und Rassismus. Er wirft einen kritischen Blick auf deutsche Erinnerungskämpfe zwischen NS-Verbrechen und rassistischem Terror. Die verflochtene Familienbiografie als Ausgangspunkt reist Heidi Grunebaum, selbst südafrikanische Post-Apartheids Aktivistin, in die deutsche Kleinstadt ihrer Großmutter, einer exilierten Holocaust Überlebenden. Im Gespräch mit Aktivist:Innen und Zeitzeug:Innen ergründet sie Brüche und Zusammenhänge zwischen Ideologien und Strukturen, die Rückkehr von Faschismus und rassistischen Phantasien der heutigen Zeit.

Präsentiert von: Rheinmetall Entwaffnen

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit Filmemacherin Heidi Grunebaum.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

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