Antikriegstag 2024

29. August 2024

In diesem Jahr fällt der 1. September, der Antikriegstag, auf einen Sonntag. Deshalb gibt es am Samstag, den 31. August eine Kundgebung in Wiesbaden. Am 1. September gibt es eine Kundgebung am Opferdenkmal in der Taunusanlage und anschließend eine Demonstration.

Wiesbaden, Samstag 31. August:

Demonstration und Kundgebung am US-Standort Wiesbaden/Mainz-Kastel – „Krieg beginnt hier! Verhandlungen statt Eskalation“

Mainz-Kastel/Wiesbaden-Erbenheim
11:00 Auftakt Fahrradstaffette Mainz Christofsstraße 
11:30 Treffpunkt Fahrradstaffette S-Bahnhof Mainz-Kastel um das US-Headquarter in Wiesbaden-Erbenheim (bis 13:30)
14:00 zur Kundgebung am Bahnhof in Mainz-Kastel (Rückseite)
15:00 Demonstration in Mainz-Kastel
16:00 Abschluss Paulusplatz (gegenüber Standort der US-Army)

Hier gibt’s weitere Informationen

Frankfurt, Sonntag 1. September:

Kundgebung zum Antikriegstag
Sonntag, 1. September 2024, 13 Uhr, am Opferdenkmal in der Gallusanlage Frankfurt
Kundgebung zum 85. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkrieges durch den deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939
es spricht: Thomas Meinhardt, Sprecher von pax christi Rhein-Main

Hier ist der Aufruf des Frankfurter DGB

Im Anschluss findet eine Demonstration statt:

„Anti-Kriegstag ist Zukunftstag“

Sonntag, 1. September 2024, 14 Uhr
Start am Opferdenkmal in der Gallusanlage
Hand in Hand für Frieden und Internationale Solidarität!“ Gegen Krieg und Aufrüstung! Frieden für Palästina!
Demonstration zur Hauptwache mit abschließender Kundgebung.

Der Aufruf des Jugendbündnisses für Frieden


Antifaschistische Filmreihe: Auf Wiedersehen, Kinder

1. August 2024

Donnerstag, 29. August 2024, 19 Uhr
Ort: Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Frankfurt

„Solange ich lebe, werde ich mich an die Ereignisse dieses Morgens erinnern.“ Es ist die Off-Stimme von Regisseur Louis Malle, der diese Worte in der allerletzten Einstellung seines Films spricht. Der Film erzählt die Geschichte der Schüler Julien und Jean, die nach anfänglichem Zögern eine umso intensivere Freundschaft schließen, die aber von Jeans lebensgefährlichem Geheimnis überschattet wird. Malles Film, der seine Rückkehr in die französische Filmindustrie nach zehn Jahren in Hollywood markierte, gilt als einer der Höhepunkte in seinem Schaffen und basiert auf einer wahren Begebenheit aus seiner Kindheit im Jahr 1944, als er im Alter von elf Jahren das Internat Petit Collège in Avon bei Fontainebleau besuchte.

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.
Der Eintritt ist frei.
Die Filmreihe wird veranstaltet von: VVN-BdA Frankfurt, A.N.P.I. Frankfurt, Dritte Welt Haus; in Kooperation mit: Elferclub

Alle Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

Flyer mit weiteren Vorführungen: KLICK


Wir trauern um Horst Koch-Panzner

31. Juli 2024

Menschen, lasst uns Menschen werden
Johannes R. Becher

Traurig verabschieden wir uns von

Horst Koch-Panzner

2. Mai 1954 – 28. Juli 2024

Wir verlieren mit Horst einen Menschen, auf den wir uns stets verlassen konnten. Er war mit ganzem Herzen Antifaschist. Er war viele Jahre Landessprecher der hessischen VVN-BdA und Kreisvorsitzender im Main-Kinzig-Kreis. Er hat unsere dortige Kreisvereinigung wieder aufgebaut und sie belebt. Horst war unser unermüdlicher Motor und die gute Seele. Er hat organisiert, angeleitet, Bündnisse geschmiedet, Veranstaltungen durchgeführt, Ratschläge gegeben.

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Antifaschistische Filmreihe: Zeit des Schweigens und der Dunkelheit

26. Juli 2024

Sonntag, 22. September 2024, 19 Uhr
Ort: Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt

In ihrem Film „Tiefland“ setzte Leni Riefenstahl, die in den 1930er Jahren durch Filme über NS-Parteitage und die Berliner Olympiade bekannt wurde, Sinti und Roma als Kompars_innen ein. Sie waren im Zwischenlager Maxglan in der Nähe von Salzburg interniert und wurden später nach Auschwitz deportiert. Die Regisseurin Nina Gladitz fand überlebende Darsteller_innen, die sich erinnern, wie Riefenstahl sie im Lager ausgesucht und ohne Entlohnung für die Dreharbeiten zwangsverpflichtet hatte. Gerade durch Interviews mit ihnen stellt Gladitzs Film ein wichtiges Zeitzeugnis dar. Nach der Fernsehausstrahlung verklagte Riefenstahl Gladitz. Die Klage wurde in drei von vier Punkten zurückgewiesen. Gladitz nahm keine Neubearbeitung vor, der Film verschwand im Archiv und sie bekam keine Aufträge von ARD-Sendern mehr.

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit der Filmhistorikerin und Kuratorin Vivien Buchhorn.
Der Eintritt ist frei.
Die Filmreihe wird veranstaltet von: VVN-BdA Frankfurt, A.N.P.I. Frankfurt, Dritte Welt Haus; in Kooperation mit: Club Voltaire

Flyer mit weiteren Vorführungen: KLICK


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