Sonntag, 12. April 2026, Abfahrt 9:00 Uhr Ort: Start und Ende am DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende ist erwünscht (Sammlung während der Busfahrt). Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: frankfurt-main@dgb.de oder telefonisch unter 069-273005-72. Anmeldeschluss ist der 3. April.
Sonntag, 22. Februar 2026, 19:00 Uhr Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main
Deutschland, 1942: Das Hitler-Regime ist auf dem Höhepunkt seiner politischen und militärischen Macht. Der 17-jährige Friedrich ist ein außergewöhnlich talentierter Boxer, was ihm die Türen zum Eliteinternat „Napola“ (Nationalpolitische Erziehungsanstalt) öffnet. Friedrich sieht dort die große Chance, sich aus den Klassenschranken zu befreien, und meldet sich in der Schule an. Zunächst ist er von der Aufbruchstimmung und den dort gebotenen Möglichkeiten hellauf begeistert. Doch als er den sensiblen Albrecht und dessen ebenso analytische wie pazifistische Denkweise kennen lernt, keimen Zweifel an der Herrlichkeit des Führers und seines Systems auf.
Der Eintritt ist frei.
Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit dem Historiker Flo von Zeitstrahl.
Sonntag, 25. Januar 2026, 19:00 Uhr Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main
Ihr Schicksal ist ein oft vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkriegs: Hunderttausende Minderjährige wurden zu Waisen – so auch 123 polnische Kinder, die eine über zehn Jahre währende Odyssee erlebten. Wie die Beziehungen der Siegermächte wurde auch ihre Betreuung in der Nachkriegszeit zunehmend zum Spielball politischer Ideologien. Der Krieg hinterließ Millionen Tote, Leid und Massenvertreibungen. Nach 1945 entstand erstmals die Idee vom „bestmöglichen Interesse des Kindes“, die sich gegen traditionelle Normen und den Kalten Krieg behaupten musste. Anhand eindrucksvoller Archivaufnahmen erzählt die Dokumentation die Geschichte einer Gruppe polnischer Waisenkinder, die sich nach Kriegsende in einem Flüchtlingslager in Tansania wiederfinden – von ihrer Verschleppung nach Sibirien bis zur Ankunft in Kanada, wo sich ihr Schicksal in der Nachkriegswirklichkeit entscheidet.
Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.