Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald – Wir fahren hin!

7. März 2025

Sonntag, 6. April 2025, Abfahrt 9 Uhr
Ort: DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt

Wir fahren mit Bussen zur Gedenkstätte Buchenwald, um dort an den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 80. Jahrestags der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald teilzunehmen. Wir werden gegen 12 Uhr in der Gedenkstätte eintreffen. Zunächst besteht die Möglichkeit der eigenständigen Erkundung der Gedenkstätte. Ab 13 Uhr empfehlen wir die Teilnahme am „Weg durch Buchenwald“. Um 15 Uhr nehmen wir an der Kundgebung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos (IKBD) auf dem ehemaligen Appellplatz teil. Gegen 17 Uhr fahren wir zurück nach Frankfurt am Main, Ankunft gegen 20 Uhr, Gewerkschaftshaus.
Keine Anmeldung mehr möglich. Wir sind ausgebucht.

Programmangebote am Sonntag, den 6. April 2025 in der Gedenkstätte Buchenwald:
12:00 Uhr, Kinosaal der Gedenkstätte: Gesprächsmöglichkeiten mit Nachkommen
12:30 Uhr, Mahnmal (Glockenturm): Kundgebung der Jugend
13:30 Uhr, Appellplatz: Ein Weg durch Buchenwald zum 80. Jahrestag der Befreiung mit
begleitender Outdoor-Ausstellung „Befreiung – und dann?“
15:00 Uhr, Appellplatz: Kundgebung des IKBD zum 80. Jahrestags der Selbstbefreiung mit
Kranzniederlegung

Veranstaltet vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt a.M., dem Förderverein Fritz Bauer Institut und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA), Frankfurt a.M.

Flyer: KLICK


8. Mai 2025

4. März 2025

Der 8. Mai 1945 verpflichtet:
Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

Am 8. Mai 2025 jährt sich zum 80. Mal das Ende des Angriffs- und Vernichtungskriegs, der vom faschistischen Deutschen Reich begonnenen wurde. Doch die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung verstand sich als Opfer: Sie haben den Krieg erlebt als Zerstörung ihrer Heimat durch die Bomben der Streitkräfte der Anti-Hitler-Koalition. So verstanden sie dieses Ereignis auch kaum als Befreiung vom Faschismus.

Hoffnung auf demokratischen Neuanfang

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Antifaschistische Filmreihe: Les Jours Heureux – Die glücklichen Tage

24. März 2025

Sonntag, 30. März 2025, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Wir waren schon einmal weiter im Kampf gegen rechts. 1943 beschloss der „Conceil National de la Résistance“ (CNR, Nationalrat des
Widerstands) in Frankreich ein Programm, um Frankreich von der faschistischen Okkupation zu befreien. Es ging weit über die Befreiung hinaus und umschloss auch Vorschläge zur sozialen Neugestaltung: Verstaatlichung der Energieversorgung, des Rechts auf Bildung und ein Leben in Würde. Unter widrigsten Bedingungen wurde ein breites Bündnis gebildet: Demokraten und Sozialisten und sogar national-konservative Republikaner beschlossen das Programm. Bis heute ist es ein wichtiger Bezugspunkt politischen Denkens in Frankreich. Wir wollen erörtern, was wir aus dem Kampf der Résistance lernen, wie eine kluge antifaschistische Bündnispolitik funktionieren kann und welche Forderungen ein politisches Zukunftsprogramm heute beinhalten müsste.

Der Eintritt ist frei. Filmgespräch mit dem SDS-Frankfurt

Kommt vorbei, schaut und diskutiert mit uns!

Alle Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

Linktree: https://linktr.ee/vvnbdaffm


Zusammen gegen Rassismus und Faschismus – Demo anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus

7. März 2025

Freitag, 21. März 2025, 18 bis 19:30 Uhr
Ort: Ignaz-Bubis-Brücke; Abschluss auf dem Römerberg

Auch in diesem Jahr rufen wir gemeinsam mit internationalen Partnern dazu auf, am 21. März, dem Internationalen Aktionstag gegen Rassismus und Faschismus, gegen Ausgrenzung, Stigmatisierung, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus und jede Form von Rassismus zu protestieren.

Angetrieben von der AfD hat die so genannte Migrationsdebatte die notwendige gesellschaftliche Auseinandersetzung um Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Bildung und weitere wichtige Themen überlagert. Die gesellschaftliche Polarisierung wird somit vorangetrieben und befeuert einen politischen Überbietungswettbewerb um die drastischsten Forderungen nach Einreisehindernissen, Abschiebungen und sozialer Entrechtung von Menschen auf der Flucht.

Diese massive Diskursverschiebung nützt nur der AfD, die bereits Pläne für Umsturz und Deportationen entwickelt. Sie ist der parlamentarische Arm des rechten und rassistischen Terrors. Mit der AfD besteht zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik die Gefahr der dauerhaften Etablierung einer faschistischen Massenpartei.

Die AfD gesellschaftlich zu isolieren und zu stoppen, ist unser Ziel. Mit der AfD darf es keine Zusammenarbeit geben! Dass Friedrich Merz es in Kauf genommen hat, sein Abschiebegesetz mithilfe der AfD durch den Bundestag zu bringen, ist ein Tabubruch. Umso wichtiger, dass Hundertausende seit den ersten Wochen des Jahres gegen die AfD und jede Form der Zusammenarbeit mit ihr demonstrieren. Für die rassistische, völkisch-nationale, antidemokratische Politik der AfD darf es keine Bühne und keine Zusammenarbeit geben – nicht auf den Straßen und Plätzen, nicht in Betrieben, Schulen, Universitäten, Talkshows und Parlamenten!

Wir setzen uns für eine solidarische Gesellschaft ein, die sich dagegen stellt, wenn der Sozialstaat angegriffen und Menschen im Mittelmeer ertrinken oder in der Sahara verdursten. Wir fordern sichere Fluchtrouten, Einhaltung und Verteidigung des Grundrechts auf Asyl und die Beseitigung der Hürden zu Arbeit und Ausbildung für Geflüchtete und Migrant*innen. Dazu gehört auch die psychosozial gerechte Behandlung von hoch traumatisierten Menschen aus Kriegsgebieten.

Extrem rechte Parteien stellen aktuell weltweit eine ernste Bedrohung dar – für uns alle! Auch in Deutschland werden immer mehr rechte terroristische Strukturen sichtbar – immer wieder mit Verbindung zu staatlichen Institutionen wie Polizei und Militär. Der breite und entschlossene Protest ist entscheidend, um den Faschismus zurückzudrängen.

Unsere Alternative heißt Antifaschismus und grenzenlose Solidarität!


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