Antifaschistische Filmreihe: 63 years on – 63 Jahre später

6. August 2026

Donnerstag, 13. August 2026, 19.00 Uhr
Elferclub, Kleine Rittergasse 14-20, 60594 Frankfurt am Main

„Trostfrauen“ (Ianfu) ist die japanische Bezeichnung von Mädchen und Frauen, die im Asien-Pazifik-Krieg (1937-1945) vom japanischen Militär entführt, interniert und systematisch vergewaltigt wurden, teilweise über Jahre hinweg. Fünf Opfer schildern ihre Erfahrungen als Überlebende der schätzungsweise 200.000 Sexsklavinnen aus 13 verschiedenen Ländern. Misshandelte und vergewaltigte Mädchen und Frauen wurden damals zum Kriegsende z. B. im Dschungel auf einer der südpazifischen Inseln zurückgelassen oder einfach massenhaft getötet und in Gruben verscharrt. Es zeigt nicht nur die Entmenschlichung von Frauen, die der Kolonialismus sowie Militarismus zustande bringen kann, sondern auch wie deren Kampf gegen Verschweigen und Verleugnung nach Jahrzehnten immer noch weitergeht. Zu erinnern heißt „Nie Wieder“!

Präsentiert von Punggyeong Weltkulturen e.V., Frankfurt.
Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

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Buchvorstellung zu Wilhelm Hammann

7. August 2026

Der Autor Bernd Heyl berichtet von der Auseinandersetzung um das Gedenken und Erinnern an Wilhelm Hammann (1897-1955) und vom Leben und Wirken des NS-Widerstandskämpfers, der sich als Kommunist, Lehrer, Abgeordneter und Landrat im Kreis Groß-Gerau vor und nach 1933 für Gerechtigkeit und die ihm anvertrauten Menschen eingesetzt hat. Als KZ-Häftling in Buchenwald rettete er 159 jüdische Jugendliche vor der Ermordung und wurde dafür posthum von Yad Vashem 1984 als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. Doch nicht nur von den Nationalsozialisten, sondern auch nach der Befreiung wurde er lange von den US-Besatzungsbehörden im KZ Dachau unschuldig inhaftiert. Für seine Freilassung im Mai 1947 setzten sich eine internationale Solidaritätskampagne, u.a. Eugen Kogon, Emil Carlebach, Paul Grünewald und eine Versammlung ehemaliger Buchenwaldhäftlinge in Frankfurt/M ein.

Er war „ein feiner Mensch“, erinnern sich Zeitzeugen, und Bernd Heyl urteilt: „Wilhelm Hammann war mehr von seinen moralischen Überzeugungen als vom materialistischen Denken in marxistischem Sinn geprägt.“

Eine Veranstaltung von: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, IKBD und VVN-BdA Frankfurt


Gespräch mit Peter Kalb (Zeitzeuge Frankfurter Auschwitz-Prozess) und Dieter Wesp

3. August 2026

Sonntag, 16. August 2026, 15:00–17:00 Uhr
Ehemaliger Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6, 60314 Frankfurt

Weitere Infos: https://initiative-neunter-november.de/event/gespraech-mit-peter-kalb-zeitzeuge-frankfurter-auschwitz-prozess/


Gedenken an Sinti*zze und Rom*nja

27. Juli 2026

Einladung von Roma e.V.: https://www.foerdervereinroma.de/files/content/gedenkkundgebung-3.8.26.pdf


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