Antifaschistische Filmreihe: Die Liebe zum Leben

22. März 2026

Sonntag, 29. März 2026, 19:00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Dieser Film handelt vom Mut, sich dem Krieg zu verweigern, von der Kraft, sich treu zu bleiben, und von einer Haltung, die die Bundesrepublik verändert hat. Im Zentrum steht Ludwig Baumann, einer der rund 30.000 zum Tode verurteilten Wehrmachtsdeserteure. Er überlebte die Todesstrafe, das KZ und die Ostfront, doch auch nach 1945 blieb die Ächtung bestehen. Mit unerschütterlicher Ausdauer kämpft Baumann zwölf Jahre lang für die Rehabilitierung aller Deserteure. Erst im Jahr 2002, fast sechzig Jahre nach Kriegsende, werden die Urteile aufgehoben. Eine Hommage an die Menschlichkeit und gegen den Krieg.

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit der Regisseurin Annette Ortlieb. Außerdem wird ein Referent der DFG-VK am Gespräch teilnehmen und die Inhalte des Films mit Blick auf die heutige politische Lage einordnen. Dabei wird insbesondere das Thema Kriegsdienstverweigerung aufgegriffen und als konkrete antimilitaristische Perspektive in die Diskussion eingebracht.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

Telegram: http://t.me/Antifaschistische_Filmreihe

Instagram: https://www.instagram.com/vvn_bda_ffm?igsh=YnZ6YmV0cm5mcXdi

VVN-BdA: http://t.me/VVN_BdA_FFM_Infokanal


Protest gegen die Gründung der AfD-Jugend Hessen

22. März 2026

Die AfD greift unsere Grundsätze, Ziele und Überzeugungen an und stellt die Werte in Frage, für die wir stehen. Deshalb rufen wir unsere Mitglieder, Unterstützer*innen und Mitarbeiter*innen auf zur Teilnahme am Protest gegen die geplante Neugründung der AfD-Jugend Hessen am Samstag, 28. März, in Fulda-Johannesberg.

Als zivilgesellschaftliche Organisationen treten wir in unterschiedlichen Bereichen für eine demokratische, soziale, nachhaltige und den Menschenrechten verpflichtete Gesellschaft ein. In der extrem rechten AfD sehen wir eine große Bedrohung für die Demokratie. Dass die AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Hessen, dem Bundesland, in dem wir aktiv sind, ihren Landesverband gründen will, lassen wir nicht unwidersprochen.

Wir appellieren an die Politik, sich klar gegen den Rechtsextremismus zu positionieren und ihm den Nährboden zu entziehen. Verantwortliche in Bund, Land und Kommunen müssen die Demokratie entschlossen verteidigen und die Bevölkerung zusammenbringen, anstatt Gruppen gegeneinander auszuspielen. Allen Kindern und Jugendlichen müssen Zukunftsperspektiven in einer solidarischen Gesellschaft eröffnet werden. Kürzungen im sozialen Bereich und in der Bildung darf es daher nicht geben.

Um gerade die junge Generation für die Gefahren rechtsextremer Ideologien zu sensibilisieren, muss die Demokratiebildung gestärkt werden. In Hessen muss das Demokratieförderungsgesetz auf den Weg gebracht werden, das CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt haben.

Das AfD-Programm steht unseren ethischen Überzeugungen an so vielen Punkten diametral entgegen, dass hier nur einige beispielhaft genannt werden können: Die AfD ist völkisch-national und spricht großen Teilen der Bevölkerung die Zugehörigkeit zu Deutschland ab, etwa weil sie eine Migrations- oder Fluchtgeschichte haben. Sie vertritt ein rückwärtsgewandtes Frauen- und Familienbild und lehnt Lebensentwürfe ab, die diesem nicht entsprechen. Die Wirtschafts-, Steuer- und Sozialpolitik der AfD ist darauf ausgelegt, die ungleiche Verteilung des Reichtums noch zu verstärken.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel leugnet die AfD und verbreitet gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Wir treten allen Formen von Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Sexismus, Antifeminismus sowie Feindlichkeit gegenüber LGBTIQ* und Menschen mit Behinderung entschieden entgegen. Wir stehen für eine vielfältige, offene und nachhaltige Gesellschaft und werden dafür von der AfD bedrängt und angefeindet.

Die geplante Neugründung des Landesverbands Hessen der AfD-Jugendorganisation in Fulda werden wir nutzen, um einmal mehr unsere Werte gegen ihre Hetze zu setzen. Ihren Versuch, die Gesellschaft zu spalten, kontern wir mit einem Appell für Solidarität und Zusammenhalt und freuen uns dabei über Unterstützung.

Für Samstag, 28. März 2025 sind in Fulda zahlreiche Aktionen geplant.
„Fulda stellt sich Quer“ ruft auf zur Demonstration nach Johannesberg, die um 10 Uhr am Parkplatz Aueweiher startet. Um 10.30 Uhr beginnt vor dem Bürgerhaus Johannesberg, dem Tagungsort der AfD-Jugend das Demokratiefest.

Wir rufen auf:
agah – Landesausländerbeirat | Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen | DGB Hessen-Thüringen | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Hessen | LandesFrauenRat Hessen | NaturFreunde Deutschlands, Landesverband Hessen | Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Hessen


Ostermarsch 2026

21. März 2026

Aufruf für den Ostermarsch 2026 in Frankfurt am Main
Friedensfähig statt erstschlagfähig!

Beim diesjährigen Ostermarsch wollen wir mit der ganzen Bandbreite friedenspolitischer Aktivitäten und spezifischen Forderungen an die Bundesregierung präsent sein, um damit auch große Teile der Bevölkerung für ihre elementaren Interessen zu sensibilisieren und mobilisieren.
Wir fordern:
Friedensfähig statt erstschlagfähig: Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen mit Wiesbaden als Einsatzzentrale! Abzug aller Mittelstreckenwaffen aus ganz Europa! Für eine neue internationale Sicherheitsarchitektur!
Für Abrüstung statt Sozialabbau: Kein Ruin der öffentlichen Daseins-vorsorge und des Sozialstaates durch exzessive Rüstungsausgaben!
Für Diplomatie statt Militarisierung: Das Friedensgebot von Grundgesetz und Hessischer Verfassung zugrunde legen statt „Wehrpflicht“, Repression und Kriegsvorbereitung! Für diplomatische Initiativen Deutschlands zur Beendigung des Ukraine krieges! Unterstützung für die Menschen, die sich der
Kriegsmaschinerie verweigern und Widerstand leisten!
Für sozial-ökologischen Umbau statt Rüstungsindustrie: Straßenbahnen statt Panzer! Keine Waffenexporte in Kriegsgebiete!
Für Internationale Solidarität und Völkerrecht: Stopp des Genozids an den Palästinensern! Solidarität mit der Bevölkerung aller Länder, die von Aggressionen betroffen sind!

Wir rufen auf zum Ostermarsch in Frankfurt:
BSW KV Frankfurt; Cuba Si Frankfurt; DFG-VK Frankfurt; DIEM25; DKP Frankfurt; DKP Hessen; Friedens- und Zukunftswerkstatt; Friedensbündnis Oberursel; Friedensinitiative Rödelheim; Friedensnetzwerk Gießen; Gewerkschafter sagen Nein zum Krieg! Nein zum sozialen Krieg; Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim e.V.; NaturFreunde OG Frankfurt; Netzwerk InterRed cooperacion e.V.; Offenbacher Friedensinitiative; Palästina Forum Nahost; SDS Frankfurt; Stiftung LAGG – ein anderes Frankfurt; VVN-BDA Frankfurt; Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung
Nick Papak Amoozegar; Marlies Arnold; Angelika u. Berthold Balzer; Norbert Birkwald; Sonja Ebel-Eisa; Julian Eder; Jörg Ehret; Gerhard Ferdinand; Harald Fiedler; Bruni Freyeisen; Jürgen u. Marianne Friemelt; Edgar Göll; Jürgen Hinzer; Sima Kassaie-van Ooyen; Gisela Kommander; Martin Krämer; Adelheid u. Manfred Laus; Heike Leitschuh; Bettina Mandellaub; Dietrich u. Renate Marquardt; Clemenz Metzdorf; Imke Meyer; Marina Möller; Christian Momberger; Thomas Odenweller; Cengiz Öztürkoglu; Jossy Oswald; Karl-Heinz Peil; Bernd Raths; Hanne u. Lothar Reininger; Detlef Schabicki; Winfried Schwarz; Willi van Ooyen; Roland u. Sigried Reimann-Fath; Klaus Wagner; Ellen Weber; Arthur Weger; Jutta u. Nora Weißmann

Der Ostermarsch-Flyer                                 mehr zum Ostermarsch


Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald – Wir fahren hin!

19. März 2026

Sonntag, 12. April 2026, Abfahrt 9:00 Uhr
Ort: Start und Ende am DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende ist erwünscht (Sammlung während der Busfahrt). Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: frankfurt-main@dgb.de oder telefonisch unter 069-273005-72. Anmeldeschluss ist der 3. April.


Ältere Nachrichten ·