Antifaschistische Filmreihe: „Der Frieden und der Krieg“

13. Februar 2024

Antifaschistische Filmreihe:

Der Frieden und der Krieg ist ein Kollektivfilm deutscher Regisseur*innen und Autor*innen, die sich Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre mit dem Thema des Wettrüstens der Supermächte beschäftigten.

Die Stationierung von amerikanischen Pershing-II-Raketen in Europa am Anfang der 80er Jahre, die Kriegsängste der Bevölkerung schürte, und die öffentliche Debatte über Abrüstung und Kriegsgefahr, die daraus resultierte, regten die Produktion dieses Films an, der sich als eine Collage aus Dokumentar-, Spielfilmmaterial und journalistischen Recherchen zusammensetzt und die Absurdität der Hochrüstung und des Krieges enthüllt.

Im Lichte des aktuellen Konfliktes in Europa mit seinem erheblichem Gefahrenpotenzial und möglichen weltweiten Folgen wirkt der Film heute noch als ein besonders aufschlussreiches Dokument unserer gesellschaftlichen Befindlichkeit und spornt eine Reflektion über die vernunftwidrigen Entscheidungen unserer Regierungen an.

Eintritt frei!

Kommt vorbei, schaut und diskutiert mit uns!

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Proteste gegen den „Tag der Ehre“ in Budapest – Gedenkkranz der VVN-BdA wurde untersucht und abfotografiert

12. Februar 2024

Proteste gegen den „Tag der Ehre“ in Budapest – Gedenkkranz der VVN-BdA wurde untersucht und abfotografiert

➡️ Busdurchsuchung, Identitätsfeststellung, Schikane: Die ungarische Polizei behinderte am Samstag Proteste gegen den „Tag der Ehre“ in Budapest.

‼️ Augenscheinlich war für die ungarische Polizei alles verdächtig, was mit dem Begriff Antifaschismus in Zusammenhang stand.

Die Ereignisse vom 10. Februar in Budapest machen deutlich, wie nötig internationale antifaschistische Arbeit und Vernetzung sind. Die nationalistische Orbán-Regierung in Ungarn hofiert weiter Neonazis und verfolgt weiter ihre Strategie der Kriminalisierung antifaschistischen Engagements.

Internationale antifaschistische Kooperation und Unterstützung sind deshalb auch in Zukunft wichtig, damit der Protest gegen eines der wichtigsten „Events“ der europäischen Nazi-Szene möglich und sichtbar bleibt.

Die VVN-BdA wird auch weiterhin die Proteste gegen diese geschichtsrevisionistische und NS-verherrlichende Veranstaltung in Budapest unterstützen.

📄 Mehr Infos zu den Vorkommnissen in unserer PM: https://vvn-bda.de/erneut-behindert-die-ungarische-polizei-proteste-gegen-nazi-event-tag-der-ehre/

Foto: Ungarischen Polizist*innen, die eine Fahne des österreichischen KZ-Verbandes abfotografieren, die eine Person im Bus hochhält.

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4 Jahre nach Hanau – kein Vergeben, kein Vergessen!

6. Februar 2024

Vier Jahre nach Hanau:
Gegen Rechte Gewalt, Rassismus und Spaltung!

Am 19. Februar jährt sich der rechtsterroristische Anschlag in Hanau zum vierten Mal. Vor vier Jahren wurden Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hasshemi, Mercedes Kierpaczs, Hamza Kurtovic. Vili Viorel Paun, Fatih Saracoglu, Kaloyan Velkov und Ferhat Unvar gewaltvoll aus dem Leben gerissen. Seitdem ist kein Jahr vergangen, in dem wir nicht gemeinsam mit ihren Angehörigen getrauert, erinnert und vor allem gekämpft haben!
Auch vier Jahre danach sehen wir: Der Ruf nach Aufklärung und Konsequenzen, um Taten wie die grausamen Morde in Hanau zu verhindern, ist wichtiger denn je! Nicht nur der Untersuchungsausschuss zu Hanau endete ohne Konsequenzen. Wir hören auch in den letzten Wochen und Monaten tagtäglich in den Nachrichten von rassistischen Morden und Straftaten, aber auch die Kriminalisierung migrantischer Proteste und Polizeigewalt.

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VVN-BdA Antifa Erzählcafé am 15.02.2024 um 19 Uhr, Club Voltaire, Buchvorstellung: „Eine ehrenwerte Familie“ 

1. Februar 2024

VVN-BdA Antifa Erzählcafé am 15.02.2024 um 19 Uhr im Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt
Buchvorstellung: „Eine ehrenwerte Familie“ 

Lesung und Rap-Musik von und mit Kutlu Yurtseven
Kutlu Yurtseven spricht an diesem Abend über das autobiografische Buch „Eine ehrenwerte Familie“, das er zusammen mit seinem Freund und Weggefährten Rossi Pennino geschrieben hat.  Er ist Gründungsmitglied der Rap-Band Microphone Mafia (1989), eine der ersten HipHop-Bands, und er begleitet seinen Vortrag musikalisch mit antirassistischen und antifaschistischen Rap-Texten.
Aufgewachsen im Schatten der Bayer-Werke, würdigen Kutlu und Rossi in ihrem Buch die erste Generation jener Arbeitsmigrant*innen, die alles gaben. Neben unbeschwerten Stücken prägen solche über die Brandanschläge der 1990er Jahre sowie über die NSU-Morde und -Anschläge das Repertoire der Band. Kutlu ist empört darüber, dass Politik sich nicht um die Betroffenen und um rassistische Strukturen in staatlichen Institutionen kümmerte, sondern im Umkreis der Opfer nach kriminellen Ausländermilieus suchte.
Die Zusammenarbeit mit Esther und Joram Bejarano ist ein besonderes Kapitel der Bandgeschichte, auch das wird an diesem Abend zur Sprache kommen.
Kutlu: „Microphone Mafia, die einzige Mafia, die die Welt braucht“.

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