Im Rahmen der Erzählcaféreihe laden wir zu einem Stadtrundgang ein. Der besondere Schwerpunkt soll dabei auf den verdrängten Opfer der NS-Diktatur liegen. Dazu gehörten queere Menschen, sog. „Asoziale“, „Berufsverbrecher“, psychisch kranke bzw. behinderte Menschen, auch Sinti und Roma, um einige zu nennen
Unter sachkundiger Führung von Mitgliedern der AG des DGB findet ein antifaschistischer Stadtrundgang zu Orten statt, die an – lange Zeit kaum beachtete – Opfergruppen erinnern.
Start ist am „Frankfurter Engel“, Klaus Mann Platz. Die Route führt über das Klapperfeld zum ehemaligen Gesundheitsamt, weiter zur Paulskirche mit Zwischenstopps.
Im zweiten Teil der Veranstaltung im Club Voltaire fragen wir nach Voraussetzungen und Kontinuitäten in Staat und Zivilgesellschaft. Dabei geht es nicht nur um einen größeren Einblick in die Geschichte unserer Stadt, sondern auch um die Frage, was die Erkenntnisse über die damaligen Geschehnisse für unsere heutige Perspektive hinsichtlich politischer und gesellschaftlicher Handlungsanforderungen bedeuten.
Treffpunkt: Donnerstag, 01.10.2026 um 17:00 Uhr am Klaus-Mann-Platz. Um ca. 19:30 Uhr startet die Diskussionsrunde im Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 (2. Stock).
Anmeldung erforderlich! Per Mail an frankfurt@vvn-bda.de oder unter der Tel.-Nr. 0163 25 77 690. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden willkommen.
Die AG Antifaschistische Stadtgänge beim DGB Frankfurt wurde in den 1960er Jahren von ehemaligen Widerstandskämpfer:innen und Überlebenden der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gegründet. 1979 fand die erste Rundfahrt dazu statt. Ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit ist das neue Buch, das im Buchhandel erhältlich ist (12,80 €; ISBN 978-3-96488-263-9; https://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/antifaschistische-stadtrundgaenge/).