Als schwarzer Mensch kann ich mich nicht verstecken

12. Januar 2020

Wir präsentieren in unserer Reihe Erzählcafé:

„Als Schwarzer Mensch kann ich mich hier nicht verstecken“
In Kooperation mit ISD (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland)

am Donnerstag, 16. Januar 2020 um 19.00 Uhr,
im DGB-Jugendclub U68, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

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P.C. Walther ist verstorben

7. Januar 2020

Peter Christian (P.C.) Walther ist  am Abend des 6. Januar, im Frankfurter Markus-Krankenhaus plötzlich und unerwartet verstorben. Er wurde 87 Jahre alt.

Die VVN verliert mit P.C. einen Menschen, dem sie viel zu verdanken hat. P.C. war mit ganzem Herzen Antifaschist. Er war über eine sehr lange Zeit die Seele der hessischen VVN. P.C. war vielen nicht nur ein treuer und verlässlicher Kamerad, kluger Berater und gründlicher Journalist, sondern auch guter Freund und langjähriger Weggefährte.

Die Trauerfeier  findet statt am Freitag, den 24. Januar 2020, um 12.00 Uhr in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofs, Eckenheimer Landstraße 194.
Statt Blumen bitten wir um Spenden auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt, IBAN DE20 5005 0201 0200 0813 90, Stichwort P.C. Walther.
Die Urnenbeisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis stattfinden.
Kondolenzadresse: Michael C. Walther, Dr.-Siegfried-Kohler-Str. 22, 67157 Wachenheim.

Wer namentlich die Traueranzeige unterschreiben möchte, schickt bitte eine E-Mail bis zum 14. Januar 2020 mit Vor- und Nachnamen an hessen@vvn-bda.de.  Zur Finanzierung der Anzeige bitten wir um Einzahlung auf das Konto der Frankfurter VVN-BdA, IBAN DE28 5001 0060 0011 8456 08, unter dem Stichwort „P.C. Walther“.

Sehr traurig grüßen
Dieter Bahndorf Anne Kahn Norbert Birkwald
SprecherInnen der VVN-BdA Kreisvereinigung Frankfurt

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Kreisvereinigung Frankfurt
Eckenheimer Landstraße 93
60318 Frankfurt am Main
Telefon: 0177 61 12 5 21
E-Mail: frankfurt@vvn-bda.de

AfD-Angriff auf Nazigegner – Antifaschisten als „rote SA“ bezeichnet

18. Dezember 2019

AfD-Angriff auf Nazigegner

Antifaschisten als „rote SA“ bezeichnet

Im hessischen Landtag griff AfD-Sprecher Frank Grobe am 13. Dezember die Abgeordneten der SPD und der Linkspartei mit den Worten an: „Da sitzen die Freunde der Antifa“, das sei „die rote SA“; Antifa sei eine „Terrororganisation“. Grobe außerdem: Vom SPD-Abgeordneten Marius Weiß „haben wir Fotos“ (von der Teilnahme an einer Protestkundgebung gegen die AfD).
Zu diesen Angriffen auf Nazigegner erklärte die hessische Verfolgtenorganisation VVN-BdA:
„Deutschland und ganz Europa haben die bittere Erfahrung machen müssen, wohin Hetze, Antisemitismus und Rassismus führen, wie sie heute auch Bestandteil der AfD sind und von dieser gefördert werden. Wenn hessische AfD-Politiker Nazigegner, darunter Sozialdemokraten und Linke, als ‚rote SA‘ bezeichnen, ist das ein Angriff auf alle demokratischen Kräfte, die sich einer gefährlichen Entwicklung entgegenstellen. Die Politik der AfD fördert den Faschismus. Deshalb ist es richtig und notwendig, jeder Entwicklung zu faschistischen Zuständen gemeinsam entgegenzutreten. Das ist die Lehre aus 1933 und den Jahren davor.“

Presse-Mitteilung: PM AfD-Angriff auf Nazigegner

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Ermittlungsverfahren eingestellt – VVN-BdA sieht sich bestätigt

18. Dezember 2019

Ermittlungsverfahren eingestellt

VVN-BdA sieht sich bestätigt

Eingestellt wurde von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main das Ermittlungsverfahren gegen Dieter Bahndorf. Er ist Vorstandsmitglied der hessischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Das Verfahren ist im Mai d.J. eingeleitet worden wegen angeblicher „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“. Mit dieser Formulierung wird in der Regel die Verwendung von Zeichen und Texten des NS-Regimes beschrieben.
Anlass des Verfahrens waren Anti-Nazi-und Anti-AfD-Plakate, die im Mai bei einer von der VVN-BdA angemeldeten Protestkundgebung gegen den Auftritt der AfD vor dem Volkshaus in Frankfurt-Enkheim gezeigt worden waren. Sie wurden von der Polizei beschlagnahmt.
Mit der Einstellung des Ermittlungsverfahrens sieht sich die VVN-BdA in ihrer Auffassung bestätigt, dass die Verwendung der Plakate keinesfalls eine Straftat war. Vielmehr bestätige sich der Vorwurf, dass die auf Veranlassung des Staatsschutzes erfolgte Polizeiaktion unberechtigt und somit willkürlich war.
Bei den zu Unrecht inkriminierten Plakaten handelt es sich um das bekannte Bild des AfD-Anführers Björn Höcke mit erhobenem rechten Arm, versehen mit dem Text „Nie wieder!“ und „Keine Bühne der AfD“. Das zweite Motiv zeigt den Abwurf eines Hakenkreuzes in einen Abfallkorb mit der Aufforderung „Halte Deine Umwelt sauber“. Beide Darstellungen sind eindeutig als antinazistisch zu erkennen.
Die dennoch erfolgte Beschlagnahme führte zu mehreren Protesten, darunter auch zu einer Anfrage im Hessischen Landtag sowie zu einem Briefwechsel und Gespräch mit der Frankfurter Polizeiführung. Die VVN-BdA erwartet, dass Aktivitäten gegen Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und Neonazis nicht mehr behindert werden. Denn diese seien mehr denn je notwendig, um die Demokratie zu schützen.

Presse-Mitteilung: PM Verfahren gegen VVN eingestellt

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