Droht die Zerschlagung der VVN-BdA Bundesvereinigung durch die Finanzämter?

26. Januar 2020

Droht die Zerschlagung der VVN-BdA Bundevereinigung durch die Finanzämter?

Am 6. Januar 2020 wurde der thüringischen Landesvereinigung (TVVdN-BdA e.V.) der VVN-BdA vom Finanzamt Erfurt die Gemeinnützigkeit erneut bescheinigt.

Allerdings macht das Erfurter Finanzamt zur Auflage, dass der Thüringer Landesverband an die Bundesvereinigung keine Mittel mehr abführen darf. Damit sind die der Bundesvereinigung zustehenden Anteile am Beitragsaufkommen gemeint.

Darüber hinaus fordert das Finanzamt Erfurt nun „aus gemeinnützlichkeitsrechtlicher Sicht“, dass der Thüringer Verband dieser Auflage nicht folgen, wird ihm mit Aberkennung der Gemeinnützigkeit gedroht, denn – so die Begründung – gemeinnützige Vereine dürfen nur an andere „steuerbegünstigte Körperschaften“ Mittel weitergeben.

Hintergrund ist, dass der Bundesvereinigung am 4.11.2019 vom Berliner Finanzamt für Körperschaften 1 die Gemeinnützigkeit entzogen worden ist, wogegen diese Widerspruch eingelegt hat.

Am 16. Januar forderte zudem das Finanzamt Saarbrücken die Landesvereinigung im Saarland auf, binnen drei Wochen zu erklären, wie sie künftig mit der Mittelweitergabe an die nunmehr nichtmehr gemeinnützige Bundesvereinigung verfahre.

Sollte die Aberkennung der Gemeinnützigkeit Rechtskraft erlangen ist also mit ähnlichen Auflagen wie in Thüringen in anderen Bundesländern zu rechnen.

Dies würde den Verlust der Haupteinnahmen der Bundesvereinigung und damit das Aus für den Verband bedeuten.

Unser Landesverband Thüringen wird gegen diese Auflage Einspruch einlegen und beantragen, die Angelegenheit bis zur Entscheidung über den Einspruch der Bundesvereinigung gegen den Berliner Bescheid ruhen zu lassen. Der Anwalt wird auch zur Anfrage im Saarland entsprechend Stellung nehmen.

Es bleibt dabei: Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!

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Als schwarzer Mensch kann ich mich nicht verstecken

12. Januar 2020

Wir präsentieren in unserer Reihe Erzählcafé:

„Als Schwarzer Mensch kann ich mich hier nicht verstecken“
In Kooperation mit ISD (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland)

am Donnerstag, 16. Januar 2020 um 19.00 Uhr,
im DGB-Jugendclub U68, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

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P.C. Walther ist verstorben

7. Januar 2020

Peter Christian (P.C.) Walther ist  am Abend des 6. Januar, im Frankfurter Markus-Krankenhaus plötzlich und unerwartet verstorben. Er wurde 87 Jahre alt.

Die VVN verliert mit P.C. einen Menschen, dem sie viel zu verdanken hat. P.C. war mit ganzem Herzen Antifaschist. Er war über eine sehr lange Zeit die Seele der hessischen VVN. P.C. war vielen nicht nur ein treuer und verlässlicher Kamerad, kluger Berater und gründlicher Journalist, sondern auch guter Freund und langjähriger Weggefährte.

Die Trauerfeier  findet statt am Freitag, den 24. Januar 2020, um 12.00 Uhr in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofs, Eckenheimer Landstraße 194.
Statt Blumen bitten wir um Spenden auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt, IBAN DE20 5005 0201 0200 0813 90, Stichwort P.C. Walther.
Die Urnenbeisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis stattfinden.
Kondolenzadresse: Michael C. Walther, Dr.-Siegfried-Kohler-Str. 22, 67157 Wachenheim.

Wer namentlich die Traueranzeige unterschreiben möchte, schickt bitte eine E-Mail bis zum 14. Januar 2020 mit Vor- und Nachnamen an hessen@vvn-bda.de.  Zur Finanzierung der Anzeige bitten wir um Einzahlung auf das Konto der Frankfurter VVN-BdA, IBAN DE28 5001 0060 0011 8456 08, unter dem Stichwort „P.C. Walther“.

Sehr traurig grüßen
Dieter Bahndorf Anne Kahn Norbert Birkwald
SprecherInnen der VVN-BdA Kreisvereinigung Frankfurt

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Kreisvereinigung Frankfurt
Eckenheimer Landstraße 93
60318 Frankfurt am Main
Telefon: 0177 61 12 5 21
E-Mail: frankfurt@vvn-bda.de

AfD-Angriff auf Nazigegner – Antifaschisten als „rote SA“ bezeichnet

18. Dezember 2019

AfD-Angriff auf Nazigegner

Antifaschisten als „rote SA“ bezeichnet

Im hessischen Landtag griff AfD-Sprecher Frank Grobe am 13. Dezember die Abgeordneten der SPD und der Linkspartei mit den Worten an: „Da sitzen die Freunde der Antifa“, das sei „die rote SA“; Antifa sei eine „Terrororganisation“. Grobe außerdem: Vom SPD-Abgeordneten Marius Weiß „haben wir Fotos“ (von der Teilnahme an einer Protestkundgebung gegen die AfD).
Zu diesen Angriffen auf Nazigegner erklärte die hessische Verfolgtenorganisation VVN-BdA:
„Deutschland und ganz Europa haben die bittere Erfahrung machen müssen, wohin Hetze, Antisemitismus und Rassismus führen, wie sie heute auch Bestandteil der AfD sind und von dieser gefördert werden. Wenn hessische AfD-Politiker Nazigegner, darunter Sozialdemokraten und Linke, als ‚rote SA‘ bezeichnen, ist das ein Angriff auf alle demokratischen Kräfte, die sich einer gefährlichen Entwicklung entgegenstellen. Die Politik der AfD fördert den Faschismus. Deshalb ist es richtig und notwendig, jeder Entwicklung zu faschistischen Zuständen gemeinsam entgegenzutreten. Das ist die Lehre aus 1933 und den Jahren davor.“

Presse-Mitteilung: PM AfD-Angriff auf Nazigegner

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